Media Monday

Media Monday #142 - St. Patrick's Day Special

Während die Iren einen ganz besonderen Feiertag begehen, bleibt uns Deutschen nur das vage Echo dessen in ein paar Irish Pubs und Bars, die sich thematisch an die grüne Insel anlehnen. Aber damit ein bisschen mehr Geist der Iren durch die Blog-o-Sphäre schwebt, hat der Media Monday vom Medienjournal ein St. Patrick's Day Special mit ein paar kniffeligen Fragen, die ich wie gewohnt in fett und kursiv formatierten Textteilen beantworten werde.

1. Der irische Schauspieler Pierce Brosnan ist mir der liebste, weil er in meiner Bond-Darsteller-Hitliste recht nahe auf Sean Connery folgt und es geschafft hat, den gruseligen Timothy Dalton gänzlich vergessen zu machen. Er hat wieder Leichtigkeit und Eleganz in diese Rolle hineingebracht und sie durch sein Spiel im Jahr 2000 ankommen lassen. Und: Er sieht auch mit ergrautem Haar noch unverschämt gut aus!

2. Die irische Schauspielerin ________ ist mir der liebste, weil ________ .
Öhhhh ... sorry, aber da muss ich passen. Mir fällt ums Verrecken keine Schauspielerin ein. Tollster irisch klingender Name eines geschauspielerten Charakter ist für mich noch immer Scarlett O'Hara. Selbst wenn die auch keine Irin ist, sondern eine Südstaatenschönheit.

3. Der Nationalfeiertag der Iren: WelcheSerienepisode, die in irgendeiner Form den St. Patrick’s Day behandelt, ist euch die liebste und warum?
Da kann es nur eine geben - die "The Simpsons"-Folge "Der mysteriöse Bierbaron", die bei der ersten Ausstrahlung in den USA ein St. Patrick's Day-Special war. Dabei wird in Springfield ein Gesetz ausgegraben, das Alkohol strikt verbietet - klar, dass Homer recht schnell zum Alkoholversorger Nummer Eins seiner Mitbürger aufsteigt ...

4. Das Glück der Iren: Welche Protagonisten aus Film oder Fernsehen haben so viel mehr Glück als Verstand, dass es kaum noch glaubwürdig wirkt?
Ganz klar die Truppe um Michael Westen in "Burn Notice", bei der mit Fiona Glennan auch ein waschechter irischer Charakter mit dabei ist. Die vier haben nicht nur einmal Glück, die haben bei ihren illegalen, aber ausgesprochen unterhaltsamen A-Team-artigen Aktionen sogar unverschämtes Glück - vielleicht oder gerade weil eine Irin mit dabei ist? Wer weiß - und so bleibe ich dem kaltgestellten CIA-Agenten und seinem Team gerne treu.

5. Die Trinkfestigkeit der Iren: Alkohol ist ein essentieller Bestandteil des Films Hangover, der mir ziemlich gut gefallen hat, weil er vor irrwitzigen und überraschenden Wendungen nur so strotzt und einfach hervorragend gut unterhält. Der Versuch der vier sehr unterschiedlichen Männer, ihren letzten Saufabend und alle dabei passierten Ereignisse zu rekonstruieren, macht eine Menge Spaß, selbst wenn man den Film das zweite oder dritte Mal sieht.

6. Die Literatur der Iren: Der irsche Schriftsteller Joseph Sheridan Le Fanu war dem heutigen Vampir-Hype in der Literatur mit seiner  1872 erschienenen Erzählung über Carmilla, eine weibliche und lesbische (!) Vampirin weit voraus. Die Figur Carmilla wurde auch in den folgenden Jahrzehnten immer wieder als Typus aufgegriffen. Es wird sogar davon ausgegangen, dass Carmilla den Charakter Lucy Westenraa bei Bram Stokers 'Dracula' maßgeblich beeinflusst hat.

7. Zuletzt gesehen oder gelesen, was irgendetwas mit der grünen Insel zu tun hatte, habe ich im Stream eines Gildenmitglieds meiner SW:ToR-Gilde bei Facebook und das war, weil sie derzeit für einen Monat in Irland ist und davon fleißig Bilder und Erlebnisse postet. Sozusagen meine fast private Live-Irland-Berichterstattung. Blöderweise ist sie vor dem St.Patrick's Day krank geworden und kann nicht mit 100% Power feiern...

Fröhlichen St. Patrick's Day ;) und nicht zuviel trinken!

Über Nerd- Gedanken

Nerd-Frau Mitte 30 und Kreative aus Leidenschaft, die permanent unter Ideen-Überdruck leidet. Schreiben, zeichnen und neue Welten entwerfen sind meine Hauptbeschäftigung. Man findet man mich im Netz überall dort, wo interessantes Rollenspiel und faszinierende Menschen locken.

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4 Eure Meinung zu den Nerd-Gedanken:

  1. Pierce Brosnan konnte mich persönlich allerdings nur in Goldeneye überzeugen. Das mag aber auch am großartigen Drehbuch gelegen haben. Die anderen 3 Bond-Filme mit ihm waren nicht so prickelnd, wenngleich er natürlich das bestmögliche aus der Figur rausholte.

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    1. Da stimme ich zu - für mich war "Goldeneye" bei den Brosnan-Bonds auch der Favourit - bei allen anderen war die Story teilweise auch einfach zu lahm. Aber immerhin hat er sich immer viel Mühe gegeben, und ohne seine Leistung wären die Filme teilweise ziemlich abgefallen.
      Wobei ich auch Michelle Yeoh in "Tomorrow never dies" ziemlich gut fand, den Bösewicht dafür total bescheuert ...

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  2. Ich bin total auf Pierce Brosnan in "A Long Way Down" gespannt, seine Rolle da ist ja ziemlich komplex und eigentlich ziemlich kaputt.

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    1. Da bin ich auch gespannt drauf :) die Romanvorlage hat ja einiges zu bieten, ich hoffe, das konnte im Film gut umgesetzt werden.

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