Media Monday

Media Monday #228



Und bäm! - nach einer anstrengenden Woche und einem wieder viel zu kurzen Wochenende steht der Montag in aller Pracht (und hier mit grau in grau und Nebel) wieder vor der Tür. Irgendwie macht er das derzeit immer arg schnell, oder kommt es mir nur vor, weil sich das Ende des Jahres nähert? Auf jeden Fall gibt es wieder den Media Monday vom Medienjournal, in dessen Lückentext ich wie immer meine Ergänzungen fett und kursiv eingefügt habe.

1. Eine der erschreckendsten Zukunfts-Dystopien ist für mich immernoch die Fallout-Spiele-Reihe. Zwar startet diese Dystopie in einer Welt, die nur nahe an der Gegenwart der 1960er Jahre ist, ohne sie vollständig abzubilden, aber was sich dann entwickelt mit all den Vaults, gruseligen Mutanten, Menschenversuchen, Parallelgesellschaften und was man sich sonst noch alles ausdenken kann, ist für mich etwas, das ich einfach nicht erleben möchte. Gut, dass es das nur im Spiel gibt bisher.


2. Die Welt von James Bond gibt immer wieder ungemein charismatische Bösewichter mit sehr unterschiedlicher Grundmotivation, aber doch meist dem gleichen Ziel - die Welt auf die ein oder andere Art und Weise zu beherrschen. Natürlich können die Bösewichter nie gewinnen, dafür gibt's ja James Bond, aber letztendlich würde ja auch niemand wollen, dass mal ein Bösewicht Bond besiegt, denn dann wäre es um dem Gentleman-Agenten ziemlich endgültig geschehen.

3. Bei Extant hatte ich wohl eine völlig falsche Erwartungshaltung, denn immerhin spielt bei dieser SciFi-Serie Halle Berry mit, die ich in den meisten ihrer Filmrollen gut fand. Aber auch nach der zweiten Episode konnte mich die Story nicht wirklich überzeugen (die von einer Astronautin handelt, die von einer Weltraummission schwanger zurückkehrt und nachweislich während der Mission alleine war). Irgendwie hat da nichts gezündet, Berry in der Rolle der Getriebenen und Unsicheren ist vermutlich nicht die passende Besetzung, daneben sind die anderen Charaktere auch einfach zu blass. Kann man sich also sparen.

4. Ist ja toll, was technisch heutzutage alles möglich ist, aber einen Replikator haben sie immer noch nicht möglich gemacht! Dabei würde das täglich dermaßen viel Zeit sparen, wenn man weder einkaufen gehen noch kochen müsste. Nicht, dass ich nicht gerne kochen würde - tatsächlich mache ich das sogar sehr gerne - aber ab und an wär's auch schön, einfach so ein Ding programmieren und dann die Leibspeise herausnehmen zu können.

5. Wäre doch klasse, wenn Blogs auch mal in den herkömmlichen Medien zitiert würden anstelle dauernd anders herum. Ich habe nach wie vor den Eindruck, dass die meisten klassischen Journalisten ihre Online-Kollegen einfach nicht ernst nehmen.

Katniss Everdeen wird in 'Mockingjay' zum Symbol der Rebellion
6. Die 'Masters of Rome'-Reihe von Colleen McCullogh war als simple Urlaubslektüre gedacht, doch wie immer hat mich die lebendig beschriebene Welt des alten Roms während des Niedergangs der Republik ziemlich absorbiert. Natürlich leistet sich die Autorin viele Freiheiten in der Charakterbeschreibung, aber hey, das ist das Vorrecht aller Autoren ...

7. Zuletzt habe ich Teil zwei und drei aus der 'Hunger Games'-Filmreihe gesehen und das war erfreulich, weil die immer düsterer werdende Grundstimmung der Bücher gut eingefangen wurde. Gerade bei Katniss' Entwicklung sieht man sehr gut, wie sie von ihren Erlebnissen traumatisiert und beeinflusst wird, von Peeta müssen wir gar nicht erst reden - der harte Kontrast zwischen dem Luxusleben der Menschen im Capitol und dem Elend der Distrikte macht zudem enorm Stimmung, ohne zu plakativ zu werden.

Über Nerd- Gedanken

Nerd-Frau Mitte 30 und Kreative aus Leidenschaft, die permanent unter Ideen-Überdruck leidet. Schreiben, zeichnen und neue Welten entwerfen sind meine Hauptbeschäftigung. Man findet man mich im Netz überall dort, wo interessantes Rollenspiel und faszinierende Menschen locken.

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