Defiance

Media Monday #250


Es ist wieder Montag, und heute feiert der Media Monday des Medienjournals sein 250. Jubiläum - wow! Na dann mal auf zu den nächsten 250 Montagen mit interessanten Fragen und noch interessanteren Antworten - ich freue mich darauf und bleibe mit dabei. Wie immer habe ich den Lückentext mit eigenen Beiträgen in fett und kursiv markiert.

1. Die Situation, in der sich unsere Star-Wars-Rollenspielgruppe bei "Am Rande des Imperiums! befindet, ist ein Ritt auf dem Vulkan: beim nächsten Abend müssen wir versuchen, Jabba the Hutt davon zu überzeugen, dass wir eine wertvolle Information für ihn haben und danach einen Gefallen von ihm einfordern, ohne den unser Plan, einem anderen Hutten auf den schleimigen Schwanz zu treten, nicht funktionieren wird. Wenn das nicht klappt, haben unsere zwielichtigen Glücksritter ein echtes Problem - und Jabba ist ja bekanntermaßen nicht gerade dafür bekannt, ein nettes Schätzchen zu sein, das einem Fehler vergibt oder besonders viel Geduld hätte. Das könnte noch sehr brenzlig werden ...

2. Jar Jar Binks konnte ich nicht fassen, schließlich ist er die vermutlich nervigste, ätzendste Figur im Star Wars-Universum, die man sich nur vorstellen kann. Was als Spaßfaktor für Kinder gedacht war, mit dem können die meisten Erwachsenen nicht wirklich was anfangen - das wird für mich auch nicht besser durch das, was man in der "Clone Wars"-Animationsserie sehen kann, welche die Handlung der Filme entscheidend erweitert. Für mich ist Jar Jar definitiv die schlimmste Ergänzung, die man sich denken kann - auch wenn mir diese eine Fantheorie sehr gut gefällt, nach der Jar Jar in "The Phantom Menace" der eigentliche, fiese Sith gewesen sein soll, der hinter allen Ereignissen stand - so wäre ein echt übler Plot-Twist in der ersten Trilogie gewesen, die mich damit sehr viel mehr versöhnt hätte:


3. Für's Nähen hätte ich ja gerne die Zeit und Muße, aber irgendwo muss man leider immer Abstriche machen - vor allem, weil das Nähen auch ein recht geldintensives Hobby ist. Also belasse ich es derzeit dabei, genau dann zu nähen, wenn Dinge gebraucht werden, und ansonsten brav zu sein und nickt kiloweise Stoffe zu kaufen, nur weil sie toll aussehen. Ich fürchte, ich wäre ein Stoff-Messi, genau wie andere Frauen dreihundert Paar Schuhe haben müssen.

4. Dass es sich bei den meisten neueren Filmen um eine Adaption handelt, finde ich ehrlich gesagt sehr schade. Klar, die Filmproduzenten wollen kein Risiko mehr eingehen und wünschen sich eine bereits vorhandene Fanbasis für ihr Machwerk, bei dem sie absehen können, dass es sich rechnet. Aber es führt auch dazu, dass neue Stoffe immer weniger Chancen erhalten, genau wie auf dem Buchmarkt. Wenn man heute nicht gerade BDSM-Erotik oder irgendwas mit Vampiren schreibt, hat man echt ein Problem.

Meine Lieblingsrasse bei "Defiaance" - die Castithaner | (c) Syfy
 5. Ich hatte ja keine hohen Erwartungen an die SciFi-Serie "Defiance", doch die wurden bei weitem übertroffen. Tolle Charaktere, eine interessante Welt und eine Story, bei der ich sehr oft nicht vorherahnen kann, wie sie weitergeht. Bei dieser Serie bedauere ich wirklich, dass nach der dritten Staffel bereits Schluss ist - da hätten sie sich bei manch anderem Machwerk die zig Staffeln schenken können, die produziert wurden.

6. Es macht mich regelrecht nostalgisch, wenn ich Bücher zur Hand nehme, die ich als Kind schon gelesen habe. Da erinnere ich mich an viele 'verlesene' Sonntagnachmittage und das selige Stöbern in der Stadtbücherei, wo die ganzen Schätze herkamen. Hach ...

7. Zuletzt habe ich in der dritten Staffel von 'Person of Interest' weitergeschaut und das war sehr spannend, weil sich die Spannungsfäden verdichten und es langsam aufs Staffelfinale zugeht, bei dem natürlich noch der Kracher warten wird - aber ich spoilere nicht. Ich kann es nur wiederholen: Wer diese Serie noch nicht kennt, sollte diese Wissenslücke dringend stopfen, auch und gerade weil Themen darin vorkommen, die auch für uns relevant sind: Überwachung durch den Staat, Bürgerrechte und die Auseinandersetzung mit dem Gedanken, auf welche Weise eine Gesellschaft gegen Angriffe von aussen gesichert werden kann - und ob sie das sollte.

Über Nerd- Gedanken

Nerd-Frau Mitte 30 und Kreative aus Leidenschaft, die permanent unter Ideen-Überdruck leidet. Schreiben, zeichnen und neue Welten entwerfen sind meine Hauptbeschäftigung. Man findet man mich im Netz überall dort, wo interessantes Rollenspiel und faszinierende Menschen locken.

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1 Eure Meinung zu den Nerd-Gedanken:

  1. @2: Das wäre echt so verdammt cool gewesen ... Und wirklich gelungen.

    @5: Klingt doch recht gelungen.

    @1: Dabei viel Erfolg ... Aber Vorsicht, Jabba könnte sauer sein. Wir haben einen Präsentkorb gemopst, der für ihn bestimmt war mit allerlei Delikatessen (vermutlich um ihn milde zu stimmen) und ihm Nembra, der Huttin geschenkt ... Hoffen wir, dass er sich wieder beruhigt hat ... ;)

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