James Bond

Media Monday #247


Vielleicht wird ja doch so langsam Frühling? Gemessen an der Menge Fell, die derzeit von der Katze  zu Boden fällt, dürfte das recht wahrscheinlich sein - aber noch liegen hier einige Schneereste, die mich misstrauisch machen. Zeit für ein bisschen was anderes - den Media Monday des Medienjournals. Wie immer sind meine Ergänzungen zum Lückentext fett und kursiv markiert.

1. Ob fiktiver oder realer Ort, einmal die Citadel aus der Mass-Effect-Gamereihe zu besuchen, wäre ganz sicher sehr interessant. Die Citadel ist eine riesige Raumstation, auf welcher sich der Citadel-Rat versammelt, ein Gremium der größten und wichtigsten Völker der Galaxis. Gleichzeitig dient die Citadel als Handels- und Politikzentrum, das wichtige Entscheider direkt miteinander vernetzt und Kulturen recht unmittelbar aufeinander treffen lässt. Während ME1 hat die Menschheit im Citadel-Rat noch keinen Sitz, das kann man sich durch die Handlungen im Spiel verdienen (oder den Rat schließlich kontrollieren). Die gesamte Raumstation ist knapp 45 Kilmeter lang, hat einen Durchmesser von 12,8 Kilometern und bietet 13,2 Millionen Lebewesen Platz - ganz sicher ein Ort, an dem man eine Menge erleben kann.

Die Citadel | Mass-Effect-Reihe (c) Bioware

2. Fernab des Media Monday gefällt mir die Blog-Aktion "Karneval der Rollenspiel-Blogs" sehr, an der ich immer wieder teilnehme, wenn mir zum Thema des jeweiligen Monats etwas einfällt. Bei dieser freiwilligen Initiative organisieren sich Rollenspiel-Blog-Schreiber und veröffentlichen zum Monatsthema Artikel ihrer Wahl, sodass am Ende des Monats in der Regel ein recht bunter Reigen an interessanten Sachen zu lesen ist. Von direkt für Rollenspiel-Sessions geschriebenen Zusatzmaterialien über eher allgemein verfasste Artikel bis hin zu sehr speziellen Auseinandersetzungen gibt es da alles, was das Herz begehrt - reinschauen lohnt sich auf jeden Fall.

3. Dem CONTACT-RPG hätte ich ja länger schon den großen Durchbruch gewünscht, schließlich ist es ein cooles Setting für alle, die mit den X-Files und XCOM aufgewachsen sind - fiese Aliens und noch fiesere politische Ränke mit inbegriffen. Das hat auch nur ganz unwesentlich damit zu tun, dass ich zu diversen Veröffentlichungen Ideen und Anmerkungen beisteuern konnte und im ersten großen Erweiterungsband "Schrecken aus der Tiefe" die vorgeschlagene Kampagne aus meiner Feder stammt.

4. Erstaunlich, wie wenig sich Cate Blanchett seit "Elizabeth" verändert hat, denn immerhin ist das nun bald knapp zwanzig Jahre her - aber Cate ist so strahlend schön wie eh und jeh. Ich wünschte, sie würde mir verraten, wie das geht, einfach mal zwanzig Jahre Alterung gepflegt überspringen!

Star-Wars-Franchise at its best
5. Dem Franchise von Star Wars kann ich ja kaum noch etwas abgewinnen, denn es geht mir spätestens seit dem letzten Film ganz brutal auf die Nerven, dass man nur auf irgendeinen wahllosen Artikel ein SW-Etikett kleben muss, damit das Ganze zur Franchise-Maschinerie gehört. Was bitte hat ein Netz Orangen denn mit Star Wars zu tun? Das ist doch einfach nur noch bescheuert. Nichts gegen Plüschtiere, Comics, Bücher -die üblichen Sachen eben. Aber dass man vor einem neuen Film nirgendwo hin gehen kann, ohne brutal mit der Franchise-Keule auf das Thema Star Wars gestoßen zu werden, nervt ganz gewaltig.

6. Lange hat mich kein Film mehr so von den Socken gehauen wie "James Bond 007 - Goldeneye". Das war der erste Bond-Film, den ich im Kino sehen konnte und damals bin ich mit meinem Papa stilecht im Anzug hingegangen - das muss eben sein, wenn man James Bond besucht. Und der Film hatte alles, was ich mir als bekennender Bondfan gewünscht hatte: ein gutaussehender, überzeugender Hauptdarsteller, mitreißende Musik, rasante Verfolgungsjagden und einen üblen Bösewicht. Nur die Lovestory war ein bisschen blöd, aber man kann ja auch nicht alles haben. Ich war jedenfalls wie geflasht, als ich aus dem Kino heraus kam und war überzeugt, dass die James Bond-Filme endlich wieder zu den Wurzeln zurückgekehrt waren.

Eine schicksalshafte Begegnung auf der Baustelle: Emmet und Wildstyle | LEGO-Movie
7. Zuletzt habe ich den Lego-Film gesehen und das war saukomisch, weil die Story des ganz normalen Typen von nebenan - Held Emmet - der unversehens in ein ganz großes Abenteuer gezogen wird, einfach hinreißend und witzig umgesetzt wurde. Mal ganz abgesehen davon, dass mir ein Kumpel vor einer Weile mit dem Film-Song "Everything is awesome" einen furchtbaren Ohrwurm verpasst hat, weil der in etwa so übertrieben proaktiv-positiv ist wie die gute Laune von Star-Wars.Protokolldroiden, gibt die Story sowohl für Erwachsene wie auch für Kinder eine Menge her. Prädikat: Sehr sehenswert, weil herrlich abgedreht. Nicht nur für Lego-Fans ;)

Über Nerd- Gedanken

Nerd-Frau Mitte 30 und Kreative aus Leidenschaft, die permanent unter Ideen-Überdruck leidet. Schreiben, zeichnen und neue Welten entwerfen sind meine Hauptbeschäftigung. Man findet man mich im Netz überall dort, wo interessantes Rollenspiel und faszinierende Menschen locken.

Auch auf Facebook, Google+ und Twitter erhältlich!

4 Eure Meinung zu den Nerd-Gedanken:

  1. Also BB-8-Orangen, das macht ja schon irgendwie Sinn ...

    @Contact: Muss ich nochmal nen Blick drauf werfen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Naja, wenn man danach geht, könnte man alles, das irgendwie rund ist, mit SW-Label versehen verkaufen, weil BB8 ... irgendwo wird es einfach albern. :)

      Und CONTACT hat einfach viel Potential :D

      Löschen
    2. Zumindest mein Orangenkonsum hat sich seit dem Beitrag hier um 100% erhöht ... Aber im Ernst: Schönes Fundstück und ja, höchstfragwürdig!

      Löschen
    3. Als ich das irgendwo gesehen hatte, dachte ich echt 'es hakt' :D aber ja, Orangen an sich sind was feines ...^^

      Löschen

Powered by Blogger.