Media Monday

Media Monday #283


Es ist mal wieder Montag, und nachdem ich einige Tage damit verbracht habe, die "Nerd-Gedanken" optisch ordentlich aufzuhübschenm präsentiert sich mein Blog passend zum Media Monday des Medienjournals in einem neuen Gewand. Wie gefällt euch der neue Look? Und natürlich gibt's meine Ergänzungen zum Lückentext in fett und kursiv markiert. Viel Spaß!

1. Wenn ich daran denke, dass jetzt schon wieder die Vorweihnachtszeit beginnt, dann frage ich mich doch ein bisschen, wo das ganze letzte Jahr geblieben ist. Gerade gegen Jahresende scheint mir die Zeit deutlich schneller vorüberzustreichen als sonst. Aber wenigstens hat 2016 dann nicht mehr so viele Chancen, noch mehr Kreative umzubringen ... langsam gehen mir die Lieblingsschauspieler, -sänger und sonstige Leute, die mir fehlen werden, aus. Selbst Fidel Castro hat es jetzt erwischt!

2. Normalerweise mag ich Filme mit Matt Damon ja sehr gerne, aber mit "Der talentierte Mr. Ripley" hat er echt ins Klo gegriffen, denn seine sonstige Spielfreude und sein Mut zu ungewöhnlichen Charakteren wird darin nicht wirklich unterstützt. Vielleicht liegt es ja auch am Drehbuch, das ihm eine recht zwiespältige und wenig sympathische Rolle aufgenötigt hat, aber auch bei den Unsympathen kann er es definitiv besser ...
Gwyneth Paltrow, Jude Law und Matt Damon im Drama "Der talentierte Mr.Ripley"
3. "Dungeons&Dragons" ist eine der enttäuschendsten Verfilmungen überhaupt, denn zum lächerlichen Drehbuch kommen auch noch die wirklich nicht passend aussehenden nichtmenschlichen Rassen, die eher unmotivierten Schauspieler und ein genereller Eindruck, dass man bei der Produktion wirklich an allem gespart hat, wo man nur sparen konnte. Grauenvoll - im Kino war das eine totale Lachnummer.

4. Das Product Placement bei James-Bond-Filmen finde ich ja immer ein bisschen amüsant - denn eigentlich versuchen die Hersteller ihre Waren ja auf beste Weise zu präsentieren. In Bond-Filmen wird das Equipment jedoch zumeist mehr kaputt gemacht denn wirklich sinnvolle benutzt ...

5. Wenn es um hochwertige und großartige Serien geht, haben inzwischen die unabhängigen TV-Anbieter wie Netflix, Amazon Prime, HBO und andere ganz weit die Nase vorn. Abwechslungsreiche Themen, gute Schauspieler, spannende Drehbücher - mehr kann man sich wirklich nicht wünschen. Für mich absolut ein Schritt in die richtige Richtung, da gerade den öffentlich-rechtlichen in Deutschland sowohl die guten Ideen wie auch die guten Leute zu fehlen scheinen.
John Reese (Jim Caviezel) ist der Mann für die nachdrücklichen Lösungen | Person of Interest
6. "Der Pate" ist auch nach Jahren noch einer der besten Filme aus dem Mafiagenre, die ich kenne. Gerade das langsame, gediegene Erzähltempo, das sich sehr nahe an der Buchvorlage hält und den Schauspielern Raum lässt, ihre Rollen darzustellen, macht für mich sehr viel Charme dieses Films aus, den ich mindestens einmal im Jahr anschaue. Und seitdem bin ich bei Orangen in Papiertüten sehr, sehr vorsichtig.

7. Zuletzt habe ich weitere Folgen der 4. Staffel "Person of Interest" gesehen und das war einfach nur gemein, weil schon wieder ein liebgewonnener, facettenreicher Charakter ums Leben gekommen ist und die hinterlassene Lücke kaum füllbar scheint. Ja, es wäre extrem unrealistisch gewesen, hätte die Person die entsprechende Szene überlebt, aber gefallen muss einem das nicht - wenigstens war es ein glaubwürdiger Tod, der zu dieser Person sehr gut gepasst hat. Ich bin wirklich gespannt, ob noch einmal ein neuer Charakter zur Gruppe hinzustoßen wird oder nicht.

Über Nerd- Gedanken

Nerd-Frau Mitte 30 und Kreative aus Leidenschaft, die permanent unter Ideen-Überdruck leidet. Schreiben, zeichnen und neue Welten entwerfen sind meine Hauptbeschäftigung. Man findet man mich im Netz überall dort, wo interessantes Rollenspiel und faszinierende Menschen locken.

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8 Eure Meinung zu den Nerd-Gedanken:

  1. Ich glaube nicht, das die deutsche Serienlandschaft so schlecht ist, weil es keine kreativen Köpfe gibt, die sich gute Geschichten einfallen lassen könnten. Es liegt eher daran, das man sich im ÖR (aber auch im Privatfernsehen) nicht traut, derlei Geschichten auch mal umzusetzen, ohne zuvorderst die Einschaltquote im Kopf zu haben. Die würde bei einer guten Story (und einer guten Sendezeit) von ganz allein kommen.

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    1. Hmm, ich bin mir da nicht sicher, ob es gerade daran liegt. Denn die müssen ja auch sehen, welche Einschaltquoten eingekaufte HBO-Serien und sonstige US-Quotenkracher haben. Mit der Degeto wäre sogar eine Möglichkeit vorhanden, hochwertiges auch länderübergreifend zu finanzieren und zu basteln (die europäische "Borgia"-Version war überraschend gut erzählt). Bei alledem frage ich mich eben immer, wie schafft es die BBC als Englands ÖR-Anstalt, so hochwertiges Zeug zu machen, und unsere deutschsprachige Medienlandschaft versagt komplett - wir exportieren Sachen wie "Cobra11" - das sagt doch eigentlich alles.

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    2. Irgendwo muss der Engländer seinen Trash her bekommen ...

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    3. Eher der Ami - weil die da total fasziniert davon sind, dass es Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung gibt ;)

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  2. Der neue Look gefällt mir wirklich gut. Das einzige, was mich etwas stört - aber das ist halt Geschmackssache - ist die Transparanz der mitlaufenden Navigation.

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    1. Danke für das Feedback :) und ...die Transparenz ist etwas, das mir selbst sehr gut gefällt. Wohl echt Geschmackssache! Wobei mir die Tatsache einer mitlaufenden Navleiste aber einer der wichtigsten Punkte war.

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    2. Jup, wenn man über die Navigationsleiste in die einzelnen Rubriken kommt bzw. die Suche bedienen kann, ist das wirklich praktisch. Bei mir würde es sich nicht rentieren, da ich da nur Impressum und "Über mich" in der Navigation habe.

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    3. Ja gut, da hat sich bei mir einfach bisschen mehr angesammelt :) und eine Suche, die man sofort parat hat, fand ich auch nicht mies.

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