Media Monday

Media Monday #433


Nach einem relativ ruhigen Wochenende widme ich mich nun wieder mit neuer Kraft dem Media Monday des Medienjournals. Wie immer sind meine Ergänzungen zum Lückentext in fett und kursiv markiert - viel Spaß!

1. Die Kombi aus Horror und Komödie ist für mich eine der wenigen Möglichkeiten, Horrorfilme wirklich zu genießen, da nur Horror alleine oftmals in einfach nur dummes Gemetzel ausartet. Filme wie "Shaun of the Dead" schaue ich mir hingegen sehr gerne an, trotz der vielen Zombies.

2. Mit dauernden Werbeunterbrechungen kann man mich ja wirklich jagen, denn auch wenn man die gut zu einem Klogang nutzen kann, genieße ich inzwischen ziemlich das nahezu werbefreie Angebot von Netflix und Amazon Prime.

3. Der Reiz, sich von Horrorfilmen den Puls nach oben treiben zu lassen habe ich eigentlich nie, warum auch? Die meisten dieser Filme haben wenig gruseliges oder versauen die Stimmung durch einige wenige Ding, und dann ist für mich das Thema in der Regel auch schnell durch. Vor Jahren habe ich mal ein Remake von "The Fog" gesehen, das richtig gut war - bis zu dem Moment, an dem man sehen konnte, dass das Grauen des Nebels irgendein komisches SciFi-Tentakelvieh war, das sich darin verbarg, das so schlecht animiert war, dass ich darüber nur noch lachen konnte. Ab da war der Film für mich gestorben.

4. Wo wir uns jetzt offiziell im Herbst befinden, bleibt endlich wieder etwas mehr Zeit für die Games, die zwar in meinem Steam "pile of shame" vor sich hin dümpeln, aber zu denen ich während dieses reichlich anstrengenden Jahres noch nicht ernsthaft gekommen bin. Beispielsweise möchte ich unbedingt mal "Tyranny" durchspielen, bei dem man auf der bösen Seite als Vollstrecker eines dunklen Herrschers Quests und Aufgaben erfüllt, anstelle immer nur der Held zu sein.

5. Horrorfilme schön und gut, aber ein richtig gruseliges Buch finde ich allemal spannender, weil ich mir eben vieles selbst im Kopf ausmalen kann, das mir ansonsten die Filmemacher vorgeben. Da vertraue ich ehrlich gesagt lieber auf mein Kopfkino.

6. Die TV-Serie "The Umbrella Academy" bricht auf clevere Weise mit altbekannten Klischees, denn zum einen sind die jungen Superhelden oft alles andere als heldenhaft, zum anderen bekommen sie auf eine Weise mit ihren speziellen Fähigkeiten zu tun, die zum eigenen Nachteil nicht selten richtig nach hinten losgeht - und das ist bei den meisten Superhelden-Heldenreise-Stories nicht der Fall.

7. Zuletzt habe ich die erste Staffel "Mad Men" begonnen und das war reichlich irritierend, weil in dieser Serie nicht nur böseste sechziger-Jahre-Stereotypen bedient wurden, sondern auch wirklich andauernd irgendwer raucht. Selten war ich so froh, dass wir inzwischen in einer Gegenwart leben, die das Rauchen weitgehend sanktioniert, denn ich hatte schon nach den ersten Folgen das Gefühl, ich müsste beim nächsten Blick auf einen angezündeten Glimmstengel ziemlich heftig husten!

Über Gloria H. Manderfeld

2 Eure Meinung zu den Nerd-Gedanken:

  1. :D An das Tentakelvieh aus dem "The Fog" Remake kann ich mich auch noch erinnern. Fand ich damals zu uninspiriert umgesetzt (um es mal diplomatisch auszudrücken).

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    1. Danach war der Film einfach tot :D mein Mitgucker wurde richtig sauer, weil ich dauernd lachen musste, aber es ging nicht anders ...^^

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