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Rezension: Suicide Squad

- Mittwoch, 24. August 2016 Keine Kommentare

Nach Supermans Tod bleibt auf der Erde die bange Frage zurück, was dort künftig noch erwartet werden darf. Wenn das nächste mächtige, außerirdische Wesen nicht über Supermans Moral und Integrität verfügt, wer wäre imstande, dieses zu stoppen, um die Menscheit zu beschützen? Agent Amanda Waller bietet dem US-Generalstab eine ausgesprochen ungewöhnliche Antwort: eine Gruppe Schurken mit Superkräften soll fähig sein, als Team solche Bedrohungen künftig zu bekämpfen.
Nach einer beeindruckenden Demonstration der Kräfte eines künftigen Teammitglieds erhält Waller für die Zusammenstellung der Gruppe grünes Licht. Künftig will sie jeden Schurken durch etwas unter Kontrolle halten, was für die jeweilige Person ein Druckmittel darstellt, beispielsweise bei Assassine Deadshot seine Liebe zu seiner Tochter.

Doch bei der jungen Archäologin Dr. June Moone versagt Wallers Kontrolle, da sie sich als zu schwach erweist, um die in ihrem Körper lebende mächtige Hexengöttin Enchantress zu bewahren. Als Enchantress die Kontrolle über Moones Körper übernimmt und damit beginnt, aus Rachegefühlen gegen die Menschheit in Midway City zu marodieren und eine Armee aus magischen Zombies zu erschaffen, bleibt als Ausweg nur, die neu gegründete »Suicide Squad« gegen Enchantress zu entsenden.
Unter dem Kommando von Dr. Moones Lebensgefährten Colonel Rick Flag werden Deadshot, Jokers Dauerfreundin Harley Quinn, der pyroknetische El Diablo, der Dieb Captain Boomerang, der kannbalistische Killer Croc und der Seilspezialist Slipknot mit ihre Loyalität sichernden Minibomben im Körper ausgeschickt, die angeblich terroristische Bedrohung auszuschalten – und dann ist da noch der Joker, der seine Geliebte gerne aus ihrer Situation befreien möchte …


Als dritter Film aus der Reihe des DC Extended Universe widmet sich »Suicide Squad« einer Welt, in der alles irgendwie weitergehen muss, obwohl einer der größten Beschützer der Menschheit ums Leben gekommen ist. Der Clou, ein Team aus höchst gefährlichen, metamenschlichen Verbrechern als das Feuer zu nutzen, mit dem man Feuer bekämpfen will, lässt schon zu Beginn des Films den Gedanken klar hervortreten, dass das nicht gut gehen kann. Nicht zuletzt, weil es schon psychologisch unwahrscheinlich ist, dass eine Gruppe antisozialer Egoisten effizient zusammenwirkt, um klar definierte Ziele zu erreichen, die einem größeren Wohl dienen als ihrem eigenen.

Amanda Waller wirbt um Unterstützung für ihre Idee der 'Suicide Squad'
Mit dieser Idee wird während ‚Suicide Squad‘ auch immer mal wieder in den Sprüchen gespielt, welche die Antihelden untereinander austauschen, doch bleibt dieses Konfliktpotential weitgehend ungenutzt, da nur ab und an mal an der Oberfläche gekratzt wird. Wenn Harley Quinn lockerflockig ein »Wir sind doch die Bösen!« ablässt, wirkt das viel mehr hilflos als cool. 
Wenn man überlegt, dass ein Kannibale wie Killer Croc gemütlich mit den anderen in einer Bar herumlungert und ein Bierchen zischt oder plötzlich seine lockere, kollegiale Seite entdeckt, läuft es einem Kenner dieser Schurkencharaktere eiskalt den Rücken herunter. Die Interpretation dieser gefährlichen, skrupellosen und ichbezogenen Persönlichkeiten fällt schon fast weichgespült aus.

Auch die Ausbeuterbeziehung zwischen dem Joker und Harley Quinn, welche in den bisherigen Medien als stark missbräuchlich dargestellt wird, hat in »Suicide Squad« fast den Charme einer schwierigen, aber irgendwie ausgeglichenen Partnerschaft, da der Joker sehr viel risikert, um Harley Quinn immer wieder zu befreien und zu retten. Dass sie durch die Chemikalien, in welche sie der Joker einst stürzte, um sie nach seinem Willen zu transformieren, vollständig verrückt wurde, klingt im Film auch nur am Rande an.

Captain Boomerang, Harley Quinn, Deadshot, Katana, Colonel Flag und Killer Croc bilden die 'Suicide Squad'
Im ansonsten rein aus Männern bestehenden Team übernimmt Harley ansonsten die Rolle der sprücheklopfenden Motivatorin. Neben ihr und dem deutlicher beleuchteten, eigentlich überraschend bodenständigen Deadshot bleiben die restlichen Teammitglieder relativ blass, nur das Vorleben von El Diablo erfährt noch etwas Würdigung, um seine späteren Handlungen zu erklären. Ansonsten aber sind die ach so gefährlichen, mörderischen Schurken eher eine bunt angemalte Teeniegang, die mal ordentlich Rabatz machen will und nebenher die Welt rettet. Auch über den Grund, warum die auf Rache für ihren Mann ausgezogene Katana plötzlich als Rückendeckung für Flag agiert, schweigt sich der Film vollkommen aus.

Hier wäre definitiv mehr möglich gewesen: mehr Konflikt untereinander, mehr antisoziale Handlungen, mehr Einblick in die verkorkste Psyche der jeweiligen Schurken. Dass auch Colonel Rick Flag einige Leichen im Keller hat, wird zwar angedeutet, aber ebenfalls nicht weiter ausgeführt, sodass gerade im Kontrast zwischen ihm und Deadshot, die beide für einen geliebten Menschen kämpfen, viel mehr Tiefe möglich gewesen wäre.

Die Frau mit dem dicken Hammer: Harley Quinn
Angesichts der sehr actionlastigen Handlung jedoch wurde offensichtlich mehr Wert auf viel Geknalle und schöne Effekte gelegt, die den Film sehr unterhaltsam gestaltet haben. Man wird von Beginn an in die Handlung hineingesogen, die durch skurrile Fähigkeiten, gut platzierte Sprüche und sehr geschickt eingesetzte Effekte zu einem bunten Bilderfeuerwerk wird, das einen Kinoabend mit wenigen Erwartungen zu einem Erfolg werden lässt. 

Herausragendste Figur des Films sind jedoch weder der dickliche Batman (Ben Afflek) noch die rotzfreche Harley Quinn, bei der Margot Robbie einen wirklich guten Job abgeliefert hat, noch Jared Leto als Joker, der in Heath Ledgers große Fußstapfen treten musste und der leider in jeder Szene zeigt, dass sich diese als viel zu groß für ihn erwiesen haben, da seine Leinwandpräsenz trotz grün-roter Schminke viel zu blass bleibt.
Überhaupt ist erstaunlich, welche unbedeutende Nebenrolle der Joker einnimmt, der im Vorfeld bei den Trailern so prominent genutzt wurde – eine gewisse Ernüchterung bleibt definitiv zurück, da der Joker nicht nur wegen seiner Optik eine der schillerndsten Schurkenfiguren ist und das Gefühl von Etikettenschwindel sich nicht unterdrücken lässt.

Echt sauer auf die Menschheit: Hexengöttin Enchantress
Für mich war die knallharte, unnachgiebige Amanda Waller die positivste, herausragendste Darstellung des Filmes, da man ihr in jeder Sekunde die Frau abnimmt, die unter schwierigsten Bedingungen Erfolge erzielen muss und das auch dank guter Planung und intelligenten Schachzügen auch erreicht.
Viola Davis hat Waller eine eindringliche Präsenz verliehen, die den angeblich so bösen Schurken vollkommen abgeht und die mich hoffen lässt, dass es nicht der letzte Film ist, in der sie diese Rolle verkörpern darf. Schon schade, wenn eine simple Staatsdienerin mit einem starken Willen die ganze chaotisch-psychotische Antiheldenmischpoke einfach mal an die Wand spielt ...

Fazit: Actionreiche Ballerei mit schick inszenierten Superkräften, die leider trotz spannender Thematik nur an der Oberfläche kratzt. Fünf von zehn möglichen Punkten.

Filmdetails:
Titel: Suicide Squad
Originaltitel: Suicide Squad
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2016
Länge: 123 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16
Regie: David Ayer
Drehbuch: David Ayer
Darsteller: Margot Robbie, Cara Delevigne, Will Smith, Scott Eastwood, Jared Leto, Ben Affleck, Jai Courtney, Joel Kinnaman, Adewale Akonnuoye-Agbaje, Viola Davis, Karen Fukuhara, Jay Hernandez

Turboleveln bei WoW durch Invasionen

- Dienstag, 23. August 2016 2 Kommentare

Wer gerne twinkt und nicht 24/7 Zeit hat, um sich dem Online-Gaming zu widmen, kann sich mit dem Pre-Event zum neuesten WoW-Addon "Legion" eine Menge Zeit und Nerven sparen, die man ansonsten mit dem Questing durch längst bekannte Zonen und Dauerdungeonrennen verbringen müsste: es eignet sich perfekt dafür, im Schnellverfahren Charaktere zu leveln, wenn man bereit ist, eine ganze Menge an Invasionen, die stets nach demselben Schema verlaufen, durchzuackern.  

Bei jeder Invasion (die in Westfall, Dun Morogh, dem Vorgebirge des Hügellandes, Azshara, dem nördlichen Brachland und Tanaris stattfinden) gibt es vier immer gleich bleibende Phasen:

1. Die Verteidigung des Haupt-Invasionspunktes
2. Kampf gegen Lieutenants und einen Kommandanten der Legion
3. Verteidigung des gesamten Gebiets gegen Legionsstreitkräfte
4. Bosskampf 

Fürs Leveln sind die Phasen 1 und 3 die besten, denn dort stürmen Horden an feindlichen Mobs die jeweilige Gegend und müssen von den Spielern vernichtet werden. Wo es viele Mobs gibt, gibt es auch viel Gelegenheit, Exp-Punkte zu sammeln. Das wichtigste ist, an möglichst vielen Kämpfen beteiligt zu sein. Da man aber alleine die meisten Mobs nur langwierig besiegen kann, ist folgende Taktik am erfolgversprechendsten:

Schaut euch gut um, wo bereits gekämpft wird und nutzt die Gelegenheit mit Fernkampf-Flächenzaubern, den Mobs ein bisschen Schaden mitzugeben. Für Nahkämpfer hilft da leider nur, direkt an die jeweiligen Mobs ranzugehen und sich mit Rundumschlägen oder ähnlichen Fähigkeiten denselben Bonus zu sichern. 


Stirbt ein Mob und wurde von eurem Charakter einmal oder mehrfach 'angetitscht', erhaltet ihr Exp-Punkte - je mehr Mobs also angegriffen wurden, desto mehr Exp. Gerade bei der ersten Phase, in der viele größere Gruppen den Invasionspunkt zentral angreifen, könnt ihr wirkliche Massen an Exp machen - in der dritten Phase verbringt man bisweilen viel Zeit damit, von Spot zu Spot zu reisen, um diese nacheinander zu zerstören.
Stirbt man zwischendrin, erhöht sich natürlich auch noch die Zeit, in der man nicht kämpfen kann, da man diese damit verbringt, vom Ress-Schrein bis zur Leiche zu laufen, was gerade in Gebieten wie Azshara mit nur wenigen Schreien sehr, sehr nervig sein kann.

Ein anderer Trick ist, nach Phase Zwei ausloggen und neu einzuloggen, damit die Invasion resettet wird und man wieder bei Phase Eins landet. Man erhält zwar nur einmal die Kiste für den Abschluss von Phase Zwei, aber es geht beim Turboleveln ja nicht um das Kistensammeln, sondern um die durch das Bekämpfen von möglichst vielen Mobgruppen in Phase Eins. Das ist allerdings nur tagsüber zu empfehlen, damit man nicht alleine in einer ansonsten von Spielern leeren, neuen Phase landet und einen die Mobs schlichtweg überrennen.
Ob das Ganze ein Exploit ist, kann ich nicht sagen - ich vermute aber, dass sich Blizzard sehr wohl darüber bewusst ist, dass Leute eine solche Mechanik nutzen und deswegen dafür gesorgt haben, dass man pro Invasion, egal wie oft man die Phasen startet, nur eine einzige Kiste für den Phasenabschluss erhält. Warum diese Methode beliebt ist, erklärt sich von selbst: die mitunter recht langen Reisezeiten zwischen den einzelnen Invasionsgebieten entfallen zugunsten von kurzem Ein- und Ausloggen in Gasthäusern, wenn man zur passenden Fraktion gehört.

Ein weiterer Trick ist es, mit einer vollen Gruppe unterwegs zu sein - denn an den Exp jedes durch Gruppenmitgliedern getöteten Mobs wird man beteiligt. Vor allem in Phase Eins hilft es, sich aufzufächern (ein Teil der Gruppe kämpft am einen Ende des Invasionspunktes, der andere Teil am anderen Ende), um möglichst viele Kämpfe zu bestreiten. 
In Phase drei kann man gerade durch das Bekämpfen der kleineren Invasionsspots (auf der Karte als kleine grüne 'Kristalle' markiert) sehr viele Exp gewinnen. Wenn ihr solo unterwegs seid, hilft es, am jeweiligen Ort im Chat nach einem Invite in eine bestehende Gruppe zu fragen - meist gibt es gerade für die Bekämpfung der Mini-Bosse in Phase 3 ohnehin bereits eine Raidgruppe, da sich diese nur mit einer größeren Gruppe an Spielern bekämpfen lassen (auf der Map durch die großen dunkelgrünen 'Köpfe' symbolisiert).

Für eine gewisse Standfestigkeit und größeres Schadenspotential empfehle ich euch zudem, in regelmäßigen Abständen die aus den Invasionen gewonnenen Kisten zu öffnen. Gerade im Itemlevel zwischen Charlevel 70-74, 75-79, 80-98 und ab 90 macht man einen wahren Quantensprung, was die durch Items zu gewinnenden Stats angeht.
 Genügend Kisten sammelt man so oder so - ich habe mit meiner Druidin das Leveln durch Invasionen mit Lvl 71 begonnen und habe trotz kompletter Ausrüstung auf Levelniveau noch immer über 50 geschlossene Kisten im Inventar, die ich erst mit Level 100 öffnen werde, um sie sofort mit einem Set auf Itemlevel 700+ ausstatten zu können.

Ich selbst bevorzuge die Antitsch-Methode kombiniert mit der Gruppen-Methode - da holt man locker pro vier aktiven Invasionen mehrere Level heraus, egal in welchem Bereich der Charakter gerade unterwegs ist. Wenn man also keine Lust hat, sich zum x-ten Mal durch bestimmte Gebiete oder deren Dungeons zu quälen, spart man  wirklich eine Menge Zeit und Nerven (endlich Pandaria überspringen!^^). 
Viel Spaß beim Hochleveln eurer Twinks!

Media Monday #269 - Star Wars

- Montag, 22. August 2016 2 Kommentare
Heute macht der Media Monday des Medienjournals die Sache ein bisschen anders als sonst - denn normalerweise kann man die Fragen unabhängig voneinander beantworten. Dieser Montag allerdings soll im Zeichen eines Fandoms stehen und ich habe mir natürlich 'Star Wars' ausgesucht. Wie immer sind meine Ergänzungen zum Lückentext fett und kursiv markiert.

1. Für 'Star Wars' kann ich mich schon seit vielen Jahren und auch heute noch mit ungebrochener Motivation begeistern! Früher war ich ja ein Star Trek-Junkie und konnte mit den Lichtschwertschwingern nicht so viel anfangen, aber irgendwann hat mich der Virus dann doch infiziert und seitdem ist es meine absolute Lieblingswelt. Derzeit habe ich zudem den riesigen Vorteil, in einer wirklich spaßigen Star Wars: Edge of Empire-Runde mitspielen zu dürfen, bei der unser SL reichlich viele gemeine Ideen hat - mal schauen, wie lange mein Charakter das alles überlebt!

Der Anführer der Schwarzen Sonne, Prinz Xizor samt Leibwächterin Guri | SW: Edge of Empire
2. Allein das Setting von 'Star Wars' bietet eine unglaubliche Fülle an Möglichkeiten, die ausgeschöpft werden wollen. Schon bei der 'ersten' Trilogie zeigt sich, dass es eigentlich ohne die relativ normalen Leute nicht funktioniert - was wäre die Rebellion schon ohne den Schmuggler Han Solo und seinen Millennium Falcon? 'Star Wars' wird immer da für mich interessant, wo es die große Bühne verlässt, man mitbekommt, wie die einfacheren Leute leben und versuchen, sich durchzuschlagen und nicht ultratolle Machtfähigkeiten den Instawin-Button in einer Szene unterbringen. Deswegen bin ich auch sehr auf den kommenden Film "Rogue One" gespannt - mal keine Jedi als Hauptfiguren!

3. Wohingegen die Figuren/Charaktere aus den Filmen I-III mich nie so wirklich mitgerissen haben - vielleicht bin ich auch einfach "Äni!" - "Padme!" -traumatisiert. Selbst in einer Vorabendsoap sind Lovestories spannender und abwechslungsreicher geschildert worden als der Sündenfall von Padawan Skywalker mit der jungen Senatorin von Naboo. Rasante Action, ja, aber das konnte Star Wars schon immer. Man darf bei der 'zweiten' Trilogie einfach nicht zu sehr in die Tiefe blicken, sonst schaudert's einen. Ich sage nur Jar-Jar Binks!


4. Und überhaupt ist ja mit das Großartigste, dass der wichtigste Charakter aus den Timothy Zahn-Romanen, der imperiale Grand Admiral Thrawn, ab der dritten Staffel von "Star Wars Rebels" mitmischen wird. Wegen Thrawn bin ich seit Jahren ein totaler Chiss-Fan und war ziemlich genervt, dass Disney die Trilogie mit ihm aus der offiziellen Lore streichen wollte - aber sie haben ihm einen wohlverdienten Platz eingeräumt. Ab jetzt ist das Imperium nicht nur effizient (Moff Tarkin), sondern auch sexy :D

5. Unvergessen auch der allererste Konfliktmoment meiner aktuellen Star-Wars-Rollenspielrunde. Die Charaktere waren in eine Cantina geladen, um ihren neuen Auftraggeber und einander kennenzulernen, dummerweise war der neue Auftraggeber gerade von einem Hutten beschissen worden und wurde darüber während des Akquisegesprächs in Kenntnis gesetzt. Als der Hutte dann noch seine gamorreanischen Schergen vorbeischickte und man überlegte, wie man mit denen umging, übernahm die Söldnerin der Gruppe die Diskussion einfach mit ihrer Waffe. Ich hatte bisher schlicht noch nie eine Situation, die mittels Kopfschuss instant von Gespräch zu Kampf wechselte ...

6. Wenn mein Charakter in der Star Wars: Edge of Empire-Rollenspielrunde das Zeitliche segnen würde - was bei einer Spielerin und Revolverheldin mit einer Menge Probleme mit der Schwarzen Sonne durchaus der Fall sein könnte - dann spiele ich als nächsten Charakter einen Droiden. Bei Star Wars haben diese künstlichen Intelligenzen durchaus sehr viele Persönlichkeitseigenschaften und ich glaube, das könnte mal eine richtig spannende Herausforderung sein, auch mal an die Grenzen einer Programmierung zu stoßen ...

7. Zuletzt habe ich mich geistig auf die Pen&Paper-Runde heute abend vorbereitet und das war erschreckend, weil es für meinen Charakter höchstwahrscheinlich recht übel ausgehen wird. Aber dafür wählt man ja dann auch Obligations wie 'Stress mit der Schwarzen Sonne', damit das Charakterleben spannend bleibt. Mal ganz davon ab, dass sie noch eine Fehde mit jemandem offen hat, der sie übel betrogen hatte - und Falleen sind ja nicht unbedingt als zart und nett bekannt. Mein Charakter ist relativ rachsüchtig konzipiert, auch wenn sie es da ganz mit dem Paten hält: Rache ist eine Speise, die man am besten kalt serviert!

The Good, the Bad and the Jedi: Schuss vor den Bug

- Sonntag, 21. August 2016 Keine Kommentare

Der Morgen graute, als der Jedi endlich zur Ruhe kam. Er hatte seine letzte Nacht auf Tython dafür genutzt, sich in die wilde Natur zurückzuziehen, sich ganz dem Wind hinzugeben, der bei den weiten Sprüngen über die schroffen Gebirgszüge um seine Ohren pfiff. Aloncor Torn mochte diese Momente, in denen er einfach nur fern von allem war, sich die wenigen emotionalen Lichtpunkte in seinem Kopf, welche die Präsenzen anderer Personen darstellten, mit steigender Entfernung zum Tempel nach und nach verringerten, bis es nur noch zu einem leisen Hintergrundrauschen wurde. Die lebendige Macht in allem um sich herum zu spüren hatte ihn schon immer beruhigen können. Es war einer der Schlüsselzugänge gewesen, die ihm sein einstiger Meister eröffnet hatte, um mit dem während seiner Pubertät in seinem Kopf als grauenvolles Chaos aufgekommenen tiefen Machttalent für die Gefühle anderer klarzukommen.
Der Jüngling, den sein Freund Andenus einstmals vor anderen Kindern im Orden verteidigt hatte, war bis auf sein mangelndes Talent für den Lichtschwertkampf eigentlich ein glückliches Kind gewesen, sobald der erste Trennungsschmerz von seinen Eltern und seinen Geschwistern abgeebbt war und er die faszinierenden Möglichkeiten der Macht hatte kennenlernen dürfen. Mit seiner Pubertät aber war vieles anders geworden, die Zäsur war auch heute noch in Aloncors Erinnerung so deutlich vorhanden, als läge sie nur wenige Wochen zurück.

Was ihn aus der Menge vieler Jedi heraushob, sein Talent zu einem der selteneren machte, war für den Padawan Aloncor zunächst nur der Gang durch eine ganz spezielle Hölle gewesen. Von heute auf morgen hatte sich die Wahrhemung seines Bewusstseins vertausendfacht. Die Emotionen anderer waren auf seinen darauf nur rudimentär vorbereiteten Geist eingeprasselt wie ein stetiges Sperrfeuer inmitten einer tosenden Schlacht. Nur Meister Soran-Tis ruhige Bedachtsamkeit war wie eine Mauer zwischen ihm und der Qual gewesen, die ihm das ungefilterte Fühlen anderer verursachte. Und, nach und nach, hatte er gelernt, seine geistigen Pforten zu schließen, nur noch die Dinge zuzulassen, die er zulassen wollte. Doch das Dauerfeuer blieb, es begleitete ihn jeden Tag, jede Stunde, jeden Augenblick.
Das Entscheidende war der Umgang damit, wie mit allen anderen Empfindungen auch.
Nach all den Jahren jedoch wusste er, wie er es in einem gewissen Abstand halten konnte, ohne davon belastet zu werden - zumindest auf den meisten Planeten. Dicht bevölkerte Stadtplaneten wie Coruscant oder auch der Huttenmond Nar Shaddaa, auf dem die gierigen Bedürfnisse der Besucher die meisten emotionalen Eindrücke überlagerten, stellten jedoch nach wie vor eine besondere Anstrengung dar. Früher oder später war der Druck auf sein Bewusstsein merklich, sodass er sich um derartige Ausflüge nie besonders riss. Aber eine neue Mission war eben eine neue Mission - und er hatte die Gelegenheit genutzt, um noch ein wenig Ruhe zu tanken. Sie war bitter nötig.

Wie meinst Du das?
Ein deutlicher Beiklang puren, klösterlichen Entsetzens hatte in diesem Augenblick in Andenus' Stimme gelegen. Es war keine Beichte gewesen, bei der sich Aloncor seinem Freund anvertraut hatte. Er hatte schlicht die Wahrheit gesagt. Wenngleich nicht wirklich jedes Detail der Wahrheit, weil Aloncor wusste, dass der andere Jedi bestimmte Dinge vermutlich vollkommen falsch verstanden hätte. Sich ein Bild von jemandem gemacht, das zur ohnehin vorhandenen schwierigen Vita dieser Person vermutlich eine negative Färbung beigefügt hätte - aber Aloncor wusste genau, wie manches gemeint gewesen war. Inzwischen auch, wieso sie so gehandelt hatte ...

Das Problem war nicht diese eine, intensive Berührung zweier Lippenpaare, sondern wie er selbst darauf reagiert hatte. Dass für einen Bruchteil von Momenten sein Fokus an einem anderen Ort gelegen hatte als bei dem, was er war. 
Wo seine Pflicht lag.
Und dieses Verhalten war unentschuldbar.
Sogar gefährlich - wenn nicht für ihn, der die Nuancen und Untiefen von Emotionen seit vielen Jahren kannte und erkundete, dann vor allem für sie. Andenus' Worte waren klar gewesen, sehr deutlich, und Aloncor wusste, dass sein Freund recht hatte. Es war die Aufgabe aller Ordensgeschwister, einander in jeder erdenklichen Weise zu unterstützen, und wenn es für seinen Umgang mit ihr bedeutete, dass er keine Gelegenheit darstellen durfte, sie von der lichten Seite fernzuhalten, dann war dies seine Aufgabe. Musste es seine Aufgabe bleiben, unter allen Umständen.

Seit dem Gespräch mit seinem alten Freund, dessen kaum verhehlter Überraschung, in die sich auch eine gewisse berechtigte Empörung geschlichen hatte, sah Aloncor endlich wieder klar. Diesen Schuss vor den Bug von einem Extrem hatte er gebraucht. Vielleicht war es das Wissen um genau diese Reaktion, die ihn das Gespräch hatte suchen lassen. Vielleicht auch der Wunsch nach ein wenig Vertrautheit in einer großen Menge Verwirrung. Andenus' ruhiges Pflichtbewusstsein, sein stetiger Ernst, sein Wille, unbedingt und stets zu dienen hatten eine erdende Wirkung, die dem Empathen guttat. Sicher, er stimmte nicht mit allem überein, was Andenus tat und wie er die Galaxis sah.

Aber das war auch nicht das Entscheidende, mit ihm in allem konform zu gehen. Freundschaften entwickelten ihre Tiefe vor allem durch Unterschiede, dadurch, dass einem der andere Einblicke erlaubte, die man selbst vielleicht nicht erlangen konnte. Andenus durfte sich seine innere Stärke bewahren, den stetigen Trotz gegen die Feinde des Ordens, gegen finstere Sith, gegen all jene, die Unschuldigen oder weniger Unschuldigen Leid zufügten. Der ruhige, verlässliche Ritter war ein Kämpfer, würde es immer sein.
Aloncor hingegen würde niemals so eindeutig licht sein wie sein Freund, konnte es auch nicht. Dafür lagen zu viele Nuancen in den Empfindungen der Lebewesen um ihn herum. Nur Schwarz und Weiss konnte es für ihn nicht geben. Dazwischen waren weitaus mehr Schattierungen von Grau, als er es erklären konnte. Und auch diese Schattierungen verdienten Beachtung. Wenn alle anderen es nicht konnten oder wollten, so war auch das seine Aufgabe. Seine Pflicht.

Pflicht würde ihn wieder nach Nar Shaddaa führen, in der eigentümlichen Wiederholung eines anderen Besuches, ausgerechnet mit der Person, mit der er als allerletzter hatte eine solche Reise unternehmen wollen. Aber in diesem Punkt stimmte es wohl wirklich, was erfahrenere Jedi bisweilen scherzten - dass die Macht einen eigentümlichen Sinn von Humor hatte. Und vielleicht sollte es so sein, dass sie zusammenarbeiten mussten. Erkunden, wie es war, nach einem Fehler dennoch miteinander auszukommen, sich wie die Jedi zu verhalten, die sie waren oder zumindest sein sollten. Seltsamerweise hatte ihn diese Erkenntnis weit weniger nervös gemacht als er es gedacht hatte. Während Aloncor eine gute halbe Stunde später seine Sachen packte und diese mitsamt den Ausrüstungsgegenständen, die ihm vom Orden für die Mission zur Verfügung stellte, in Richtung des Hangars trug, in dem seine angeschraddelte Defender wartete, musste er unwillkürlich schmunzeln.
Es war eine Herausforderung ganz anderer Art. 

Und eine, die ihm hoffentlich einmal mehr zeigen würde, wer er war. Nicht nur der Diplomat, der Todfeinde zusammen brachte. Nicht nur der Ermittler, der mit geschickten Fragen einer Spur bis zum Ende folgte. Nicht nur der Jedi, dem die Macht immer wieder Visionen zugedachte, mit denen er nicht immer gut zurecht kam. Auch ein Mann, dessen Erfahrungen ihn prägten und dessen Weg anders verlief als jener der meisten anderen Jedi, weil sein Blick zwangsläufig ein anderer war. Selbst wenn es bisweilen bedeutete, dass er Fehler machte, Fehler machen musste, um seinen eigenen Weg wiederzufinden. Als die Defender von Tython abhob, war das Herz Aloncor Torns ruhig wie schon eine ganze Weile lang nicht mehr.

RPG-Eigenbau: Der chtulhoide Kartoffelkeller

- Mittwoch, 17. August 2016 6 Kommentare
Jeder, der am Tisch Rollenspiel betreibt, weiss, wie wichtig die Stimmung für das Gelingen einer Runde ist - aber es gibt natürlich in allem eine Königsklasse. Stefans chtulhoider Kartoffelkeller hat mich schon beim ersten Blick auf die Fotos gepackt und den Wunsch geweckt, in dieser genialen, vollkommen im Eigenbau entstandenen Location mal eine zünftige Runde Chtulhu oder etwas anderes passendes zu spielen. 
Freundlicherweise hat er sich bereiterklärt, mir einige Fragen zu seinem chtulhoiden Kartoffelkeller und dem Bau daran zu beantworten - taucht also ein in die faszinierende, selbst geschaffene Spielwelt und vor allem, genießt die Bilder. Ich wünschte, ich könnte diesen Keller kapern! :)


Nerd-Gedanken: Wie kamst Du auf die Idee, den Kartoffelkeller umzugestalten?
Stefan: Wir haben vor ein paar Jahren ein Haus gekauft. Das ist zwar schön alt und schön groß. Aber mit zwei Kindern blieb da trotzdem kein Platz für ungestörte Pen&Paper Runden. Stattdessen zockten wir in der Junggesellenbude eines Mitspielers – sehr improvisiert, bei Festbeleuchtung an zusammengestellten Tischen. 
Das ist eigentlich gar nicht meins. Ich brauch als Spielleiter Atmosphäre: gedimmtes Licht, passende Musik, Soundeffekte, ein paar schöne Handouts auf dem Tisch. So kam überhaupt erstmal der Kartoffelkeller bei uns ins Spiel. 


Nerd-Gedanken: Wie lange dauerte es von der ersten Idee bis zur ersten Spielrunde ?
Stefan: Das ging recht schnell. Ich hab das mit meiner Frau ausgehandelt und zwei Tage später angefangen, den Raum zu entrümpeln. Da stand natürlich jede Menge Zeug drin rum, dass ich erstmal gleichmäßig auf die anderen Kellerräume verteilen musste. Danach haben wir neu verputzt, die dicksten Abflussrohre verkleidet und alles weiß gestrichen – in der Regel abends: Tagsüber spannt mich die Familie und der Job ein.
Nach ca. zwei Monaten war der Keller bespielbar. Ein Freund und Mitspieler ist Schreiner. Der hat uns den ersten Spieltisch gebaut. Danach kamen noch ein bisschen rudimentäre Deko, ein paar Boxen und paar batteriebetriebene LED’s rein. Und dann wurde auch schon angezockt. 

Nerd-Gedanken: Haben andere geholfen, wenn ja, wie viele Leute haben insgesamt mitgearbeitet, wer hat was gemacht?
Stefan: Das ist zu 90 Prozent im Alleingang entstanden. Bis auf den ersten und den aktuellen Tisch und ein paar größere handwerkliche Sachen, bei denen mir Freunde geholfen haben – das liegt übrigens nicht an mangelnder Hilfsbereitschaft. Ich werkel einfach gern allein vor mich hin. 


Nerd-Gedanken: Was sagt Deine Familie/Freunde dazu? Gibt es kritische Stimmen, wenn ja, was haben diese dazu angemerkt?
Stefan: Freunde reagieren fasziniert bis amüsiert. Ist ja schon ein bisschen bescheuert, so ein Projekt. Meine Frau findet‘s cool. Und meine sechsjährige Tochter ist jedes Mal ganz ehrfürchtig, wenn sie da rumkramen und sich die ausgestopften Tiere angucken darf.

Nerd-Gedanken: Wie lange hast Du bisher am Gesamtkonstrukt gearbeitet? Wann hast Du daran gearbeitet?
Stefan: Etwa 14 Monate, im Schnitt vielleicht ein/zwei Abende pro Woche. In Netto-Stunden kann ich das nicht zusammenrechnen.  Die meiste Arbeit steckt in den ganzen Dekorationen: Die hab ich zum größten Teil im letzten Winter gemacht. Abends, gemütlich in der Küche. Ist besser und befriedigender als Serien gucken. Kann ich nur empfehlen.  

Der Kartoffelkeller vor der Umgestaltung
Nerd-Gedanken: Wie reagieren die Mitspieler auf die Atmosphäre des Kellers? Sind die Spielsessions anders geworden durch die Umgebung, wenn ja, was hat sich geändert?
Stefan: Bei mir gab’s schon immer viel Show zum Spiel. Handouts, Musik, Requisiten und solche Dinge. Aber der Raum toppt das nochmal deutlich. Da unten im Keller steigt man völlig aus der echten Welt aus. 
Weil einfach nichts vom Spielgeschehen ablenkt. Nicht mal Tageslicht. Das macht sich auch an der Qualität der Spielrunden bemerkbar. Meine Frau schmeißt sich jedes Mal weg, wenn wir wie die Zombies aus dem Keller ins Licht steigen.  

Der Keller nach der Sanierung - noch fehlen die liebevollen Details
Nerd-Gedanken: Was genau hast du alles am Keller verändert?
Stefan:
Die Bausubstanz selbst blieb relativ unverändert – bis auf ein paar Holzverkleidungen und eine zugemauerte Nische.

Nerd-Gedanken: Wieviel kostet das und was war die teuerste Ergänzung für den Keller, was die günstigste?
Stefan:
Ich habe kein dickes Bankkonto. Deshalb gucke ich schon, dass ich alles so günstig wie möglich realisiere. Insgesamt hat der Raum nicht mehr als 500 Euro gekostet, inklusive komplettem Mobiliar. Die teuerste Anschaffung waren vermutlich die alten Stühle – die hab ich für 60 Euro bei eBay Kleinanzeigen geschossen. Das günstigste Projekt war das Anatomieposter. Das hat 1 Euro bei eBay gekostet und wurde anschließend mit Sperrholz, Rostwasser, Kaffeesatz und ein bisschen Paketschnur gepimpt.  


Nerd-Gedanken: Wo findest/suchst Du die Einrichtungsgegenstände/Deko?
Stefan:
Wie gesagt: Alte Fotos, alte Möbel oder das Holzfass hab ich bei eBay und eBay Kleinanzeigen gefunden. Die restliche Deko ist aus 1-Euro-Läden, von Xenos (Ich liebe Xenos!) oder einfach selbst gebastelt. Die Edel-Requisiten, wie den Bussard oder das ausgestopfte Krokodil, hab ich von Freunden als Dauerleihgabe bekommen.

Nerd-Gedanken: Worauf bist du an den Details am meisten stolz?
Stefan:
Auf meine Bücher. Die hab ich in mühevoller Kleinarbeit auf Alt getrimmt. Und ich finde, die sehen wirklich gut im Regal aus. Und natürlich auf meine neue Tischplatte. Die Bretter sind billiges Fichtenholz aus dem Baumarkt, das wir stundenlang mit der Flex auf alt und verwittert getrimmt haben. Der Rest ist Lasur und ein paar Schichten Mattlack. 


Nerd-Gedanken: Was war am schwierigsten zu beschaffen?
Stefan:
Die passenden Stühle musste ich lange suchen. Ich wollte was Antikes ohne Antikpreise zu bezahlen. Außerdem brauchte ich 6 gleiche Stühle. Mein Glück ist, dass kaum einer solche Sachen sucht. 

Nerd-Gedanken: Fehlt noch etwas, das Du unbedingt gerne haben willst und noch nicht finden konntest?
Stefan: Nö. :)

Nerd-Gedanken: Was wäre Dein größter Wunsch für den Keller, wenn Du unlimitiertes Geld zur Verfügung hättest?
Stefan:
Umziehen! Was man auf den Fotos vermutlich nicht sieht: Der Raum ist sehr klein – ca. 10 qm –  und extrem niedrig – gerade mal 1,90 Deckenhöhe. Es gibt kein Fenster. Dafür zieht Feuchte durch die Außenmauern rein. Da wird die Luft an schwülen Sommertagen auch mal etwas muffig. Wenn ich Geld ohne Ende hätte, würde ich ein kleines Holzhaus in den Garten bauen, in dem ich dann einen neuen Raum einrichten könnte. 


Nerd-Gedanken: Welche Ergänzungen sind für die nächste Zukunft geplant/wird noch weitergebaut?
Stefan:
Ich denke gerade über einen selbstgebauten Spielleiter-Schirm nach. Vielleicht aus Holz, mit modellierten Cthulhu-Tentakeln dran. Außerdem möchte ich die letzten „modernen“ Möbel verbannen und mir so’ne Art Alchemisten-Tisch bauen. 

Nerd-Gedanken: Welchen Tipp/welche Tipps kannst Du jemandem geben, der ein eigenes Projekt dieser Art auf die Beine stellen will?
Stefan:
Machen! Auch wenn man keinen Raum hat. Manchmal spielen wir „oben“ in der Küche. Ich bring‘ dann eine Kiste Requisiten mit hoch. Das macht richtig was aus. Im Übrigen ist das Internet voll mit abgefahrenen Tutorial-Videos. Wie man Glas oder Papier altern lässt. Wie man alte Bücher bastelt. Alles nicht schwer und nicht teuer.  


Nerd-Gedanken: Im Rückblick betrachtet, würdest Du das Projekt noch einmal machen? Wenn ja, würdest Du etwas anders machen und was?
Stefan:
Auf jeden Fall würde ich das nochmal machen. Beim nächsten Mal würde ich allerdings direkt auf eine einheitliche Dekoration setzen. Am Anfang hab ich mir eine Art Wechseldeko vorgestellt, die man passend zum Spiel austauschen kann. Für Taveller oder Shadowrun eher futuristisch. Für DSA oder Cthulhu eher rustikal. Aber das hat viel Arbeit gemacht und sah am Ende nie so richtig gut aus. Also hat mein Lieblings-Rollenspiel gewonnen.

Nerd-Gedanken: Hättest Du Lust auf ein neues Projekt dieser Art, wenn ja, was würdest Du gerne machen und warum?
Stefan:
Im Moment bin ich mit dem Keller noch gut beschäftigt. Außerdem spiele ich ab September eine neue Kampagne. Bis dahin muss ich noch ‘ne Menge Requisiten und Handouts bauen.

Einfach der Wahnsinn, oder? Wenn ihr diesen Kartoffelkeller auch so genial findet wie ich, hinterlasst doch einfach einen Kommentar und/oder teilt den Artikel - ich finde, so viel Arbeit und Begeisterung hat es verdient, bekannt zu werden :)
Vielen Dank an Stefan für die Beantwortung der Fragen und die Bereitstellung der Bilder!

Media Monday #268

- Montag, 15. August 2016 6 Kommentare
Nach einem Wochenende voll Regen und Sonnenschein ist es jetzt wieder Zeit für den Media Monday des Medienjournals - ganz ohne wetterbedingte Schwankungen zwischen arschkalt und überraschend warm. Wie immer sind meine Ergänzungen zum Lückentext in fett und kursiv markiert - viel Spaß!

1. Kenny Baker ist das nächste völlig unnötige Opfer von 2016. Dieses Jahr wird und wird mir einfach nicht sympathischer, da es völlig wahllos die Leute aus dem Leben reißt, denen ich eigentlich eine Menge noch eine Menge Jahre mehr gewünscht hätte. So langsam ist gefühlt bald keiner mehr übrig. RIP, werter R2D2-Darsteller!

2. Meine liebste Einschlafbeschäftigung ist das Lesen - nach einem langen Tag kann ich einfach mit einem guten Buch am Besten abschalten. Blöd ist es, wenn es dann ein besonders spannendes Buch ist, das mich dann deutlich länger wachhält, als es das tun sollte - spätestens wenn dann irgendwo das Morgengrauen durch die Jalousien schimmert, weiss ich, dass der kommende Tag ein anstrengender werden wird ... 

Schauspielerische Glanzleistung: Kenny Baker verlieh R2D2 durch sein Spiel Charakter und Tiefe
3. Meine schlimmste Eigenschaft ist es, nie wirklich komplett abschalten zu können. Wenn der normale Arbeitnehmer nach Feierabend alles hinter sich lässt, um sich dann der Freizeit zu widmen, kann ich immer nur ein bisschen neidisch seufzen, weil die Gedanken- und Ideenflut im Kopf einfach nicht abreißt. Einerseits schön, weil es bedeutet, im Zweifelsfall nie um eine Anregung oder Idee verlegen zu sein, andererseits wirklich nervig, da dann auch vor dem Einschlafen noch Überlegungen zu Bildern durch die Gegend geistern.

4. Die beiden Pater-Brown-Filme mit Heinz Rühmann von 1960 und 1962 kann ich mir eigentlich immer angucken, weil sie einen augenzwinkernden Humor haben, der einfach zeitlos ist. Ich habe als Jugendliche zuerst die Bücher von G. K. Chesterton gelesen, bevor ich die Filme sah, und finde heute noch, dass das Grundgefühl dieser Romanfigur, dieser verständnisvolle, freundliche, aber dem Bösen stets entgegen tretende Christenmensch, von Rühmann recht gut eingefangen und verkörpert wird. Ein echter Schwarz-Weiß-Klassiker!

5. Die TV-Serie "Carnivàle" ist eine Art Geheimtipp, die ich immer wieder gerne nenne, denn zum einen wurde sie nie für den deutschen Markt synchronisiert und es kennt sie damit so gut wie niemand, zum anderen finde ich sowohl das Setting in den 1930ern im amerikanischen Mittelwesten als auch die Grundhandlung eines Kampfes zwischen gut und böse sehr ansprechend. Leider gibt es von dieser Serie nur zwei Staffeln, und wie viele anspruchsvolle Stories erlangte sie nie wirklich große Bekanntheit.

Der Wanderzirkus in 'Carnivàle' ist Dreh- und Angelpunkt der Handlung | Carnivàle
6. Wenn jemand meine Faszination/Begeisterung für Rollenspiel nicht teilt, finde ich das nicht schlimm - es kann ja schließlich nicht jedem gefallen. Und es gibt in der Regel genügend andere Themen, über die man sich hervorragend auch unterhalten kann, wenn man es möchte. Grätig werde ich immer nur dann, wenn Leute versuchen, mir meine Hobbys mit irgendwelchen Totschlagargumenten madig zu machen, denn sowas mache ich auch nicht, selbst wenn mir das Hobby absolut nicht zusagt.

7. Zuletzt habe ich weitere Folgen der ersten Staffel von "The Strain" gesehen und das war erwartungsgemäß spannend, weil man langsam einige Hintergrundinformationen zu Vampirjäger Professor Setrakian und dem vampirischen 'Meister' erfährt und die Handlung deutlich an Fahrt aufnimmt. Gerade die Folge, in der Ungezieferjäger Vasiliy Fet zur Vampirbekämpfungstruppe stößt und zeigt, wie unemotional er in Problemsituationen entscheidet, hat mir sehr gut gefallen - aber gut, ich mochte den Charakter ja schon, seit er mit einer Ratte ein Nobelrestaurant geräumt hat ...

Rezension: Black Ice

- Freitag, 12. August 2016 Keine Kommentare

Frachterpilot Frankie ist ein grundehrlicher, netter und oberflächlich ganz total normaler Typ, der in den Weiten der Galaxis versucht, mit Hilfe von transportierter Fracht sein Auskommen zu finden. Bisher war er dabei meist alleine unterwegs und damit eigentlich recht zufrieden – sein geliebter, wenngleich etwas angejahrter und deswegen reparaturbedürftiger Raumfrachter ‚Corona‘ dient ihm dabei nicht nur als Arbeitsmittel, sondern auch als mobiles Zuhause.
Diese recht gleichförmige Welt zwischen verschiedenen Jobs wird jedoch von einem Tag zum anderen gründlich auf den Kopf gestellt, als sich ein ihm vollkommen Fremder ungefragt in seinen Frachtraum teleportiert und ihm eine dicke Stange Geld dafür bietet, dass Frankie ihm bei der Flucht behilflich ist.

Da Frankie unter chronischem Geldmangel leidet, nimmt er den Auftrag an, den Fremden zum Toy-Planeten Pächnidhia zu transportieren. Doch als sie den Zielplaneten erreichen, tut Frankies neuer Auftraggeber etwas, das Frankie zunächst gar nicht verstehen kann – und das ist erst der Beginn einer verrückten, gefährlichen Reise mit einem unbarmherzigen Gegner, der sich Frankies Vernichtung auf die Fahnen geschrieben hat ..

Wer die Roadmovies der 80er mochte, wird mit Frank Lauenroths ‚Black Ice‘ vertrauten Stoff vorfinden, der sich reichlich und mit einem deutlichen Augenzwinkern aus dem Sci-Fi-Serienumfeld dieser Zeit bedient. Neben dem Hauptcharakter Frankie entwickelt sich die Crew der ‚Corona‘ zu einem bunt gemischten Haufen, zu dem der exzellente Kämpfer und Toy Holly, der Karenadier Wood und letztlich auch eine Empathin namens Gostoe gehört. Bei dieser Mischung an sehr unterschiedlichen Charakteren sind Konflikte eigentlich vorprogrammiert, nicht zuletzt, weil eines dieser Crewmitglieder ein düsteres Geheimnis hat, das der Gruppe ziemlich auf die Füße fällt, als sie es am allerwenigsten brauchen können.
Bei den Konflikten allerdings hätte ich mir mehr Biss gewünscht, die vier Helden der Geschichte diskutieren im Grunde alles gelassen weg, niemand ist dem anderen wirklich lange böse oder stellt wirklich unangenehme Fragen. Hier hätte man sicherlich noch sehr viel mehr herausholen können, um die verschiedenen Charaktere genauer zu beleuchten und ihnen mehr Tiefe zu verleihen.

Generell bietet ‚Black Ice‘ eine sehr rasante und abwechslungsreiche Geschichte, bei der nur eines sicher zu sein scheint: Immer wenn man glaubt, dass die Helden endlich eine kleine Verschnaufpause erreicht haben, rollt das nächste Problem heran, dem sie sich stellen müssen. Dadurch kommt kein Augenblick Langeweile auf, wenngleich ich mir an manchen Stellen etwas mehr Worldbuilding gewünscht hätte. Von manchen, reichlich albernen Namensbezeichnungen wie »LaLeLimbus-Gesellschaft« einmal abgesehen, hat der Autor ein recht solides Weltenmodell erstellt, in dem reichlich Platz für Abenteuer geboten wird. 
Man wird Schritt für Schritt als Leser in diese Welt eingeführt, doch über eine grundlegende Beschreibung hinaus erfährt man nichts und muss sich mit den puren Eckdaten und relativ knappen Informationen zufrieden geben. Dabei zeigt Frank Lauenroth durchaus, dass er gute Ideen hat und mit diesen eine Situation herumreißen kann – beispielsweise, als die Helden in Woods Quartier gefangen sind oder wie die Story generell verläuft.

Als alter »Star Trek«-Fan hat mir die Diversität der Helden besonders gefallen, da ich in ihnen Rollenmodelle erkannt habe, die auch in den ST-Fernsehserien gerne genutzt wurden: Die künstliche Intelligenz auf dem Weg zum Menschsein, der tiefgründige Allrounder, die empathisch Begabte, die sich mit ganz anderen , der eher stoische Denker. Auch der Kontakt mit recht unterschiedlichen Orten und Völkern lässt die Serienstimmung aufkommen, sodass während der Erzählung immer ein Grundgefühl eines vertrauten Settings zurückbleibt.
 Einige Male war ich jedoch über den rapiden Perspektivenwechsel sehr verwirrt, dem gerade Gostoe zum Opfer gefallen ist – es wäre passender gewesen, ihr anstelle weniger Absätze auch einmal ein ganzes Kapitel zur Verfügung zu stellen, bei dem man ihren Blickwinkel genauer hätte kennenlernen können. So wirken die Perspektivwechsel eher wie ein Versuch, Frankies Figur näher zu umreißen, bei dem Gostoes Persönlichkeit in den Hintergrund tritt.

Dabei ist Frankie ohnehin der Meister aller Klassen. Er beginnt als simpler Frachterpilot und entwickelt sich bald als Vorzeigemodell eines moralisch handelnden Menschen, dessen gutes Beispiel alle anderen auf den richtigen Weg führt. Das war nach etwa der Hälfte der Erzählung ein Punkt, der den Charakter für mich zunehmend unsympathischer und unglaubwürdiger gestaltete, ein paar mehr Ecken und Kanten hätten ihm sicherlich gutgetan, da es für mich nicht ganz glaubwürdig wirkte, wie schnell ein zunächst eigenbrötlerischer Charakter einem anderen vertraut und sich einer Freundschaft öffnet.
Auch Hollys emotionale Entwicklung verläuft überaus glatt und reibungslos – hier hätte sicherlich noch mehr passieren können, das einem diesen interessant komponierten Charakter mehr ans Herz hätte wachsen lassen. Die in die Haupthandlung eingewobene Lovestory war für mich ein bisschen zu vorhersehbar, um wirklich überzeugend zu wirken, da hätte ich der dreibrüstigen Quotenfrau wirklich mehr Handlungsinhalt gewünscht.

Der finstere Duistermach bleibt als  Bösewicht der Story seinem Klischee treu und fungiert mehr als treibendes Mittel für die skurrile Reise durch die Galaxis denn als wirklicher Antagonist, da man über ihn nicht wirklich viel erfährt und seine Motive oberflächlich bleiben.
Und doch – beim Lesen war der Unterhaltungswert auf jeden Fall gegeben, die Reminiszenzen in Richtung einer sehr bekannten 80er-Popgruppe und des entsprechenden Songs waren da noch ein kleiner Bonus zum Gesamtgefühl. Auch bei Woods drogenseligen Momenten musste ich ziemlich schmunzeln – denn mit einem ganzen Schiff voll ‚Black Ice‘, der titelgebenden Substanz kann auch ein beherrschter Karenadier mal schwach werden …
Sollte es in hoffentlich absehbarer Zukunft einen zweiten Band mit den Erlebnissen dieser Crew geben, werde ich mir den mit Vergnügen gönnen – und dann hoffentlich mit ein bisschen mehr Reibung untereinander, damit man danach umso mehr relaxen kann ...

Fazit: Rasante Space Opera eines sehr individuellen Teams, die an einigen Ecken noch Luft nach oben hat. Sechs von zehn möglichen Punkten.

Das Rezensionsexemplar wurde vom Begedia-Verlag zur Verfügung gestellt - vielen lieben Dank dafür!

Angespielt: "Legion"-Pre-Event bei WoW

- Donnerstag, 11. August 2016 2 Kommentare

In drei Wochen ist es soweit - die neue World-of-Warcraft-Erweiterung "Legion" geht live. Seit gestern ist es für alle digitalen Vorbesteller möglich, die neue Klasse Dämonenjäger anzuspielen und sich durch das Dämonenjäger-Startgebiet zu questen. Daneben ist Azeroth nun zum Schauplatz des Konfliktes zwischen Legion und den Bewohnern der zerrissenen Welt geworden, da die Legion an verschiedensten Orten damit beginnt, Invasionen zu starten, an denen man mit seinen altgedienten Charakteren teilnehmen kann.

Grund genug, einen Blick auf das Ganze zu werfen und sich ein bisschen vom Hype-Train mitnehmen zu lassen. Dass ich die letzten Wochen von den PvE-Inhalten meines MMORPG-Dauerbrenners SW:ToR nicht mehr begeistert war, konntet ihr ja bereits in epischer Länge lesen. Meine Dosis an zünftigem Monsterklopfen hole ich mir derzeit mit Gildenmitgliedern gemeinsam wieder bei WoW und so war ich schon auf die neue Klasse mehr als gespannt. Enttäuschend, dass es nach Todesritter (Wrath of the Lich King) und Mönch (Mists of Pandaria) nun mit dem Dämonenjäger die dritte Nahkampfklasse sein musste! Mein Herz schlägt nunmal für die Fernkämpfer, egal in welchem Spiel, da ich das direkte Am-Boss-Herumhampeln immer ein bisschen unübersichtlich und stressig finde. 

Starten in einer von Fel-Magie durchzogenen, verheerten Welt: Dämonenjäger | World of Warcraft
Der Dämonenjäger (Demon Hunter/DH) spielt sich relativ geschmeidig und verfügt über einige lustige Mechaniken, die mir schon zu Beginn sehr viel Spaß gemacht haben: Vom Krieger entlehnt erhält der DH einen Mini-Charge, der nicht auf einen Gegner gezielt gewirkt wird, sondern in die Blickrichtung des Charakters verläuft und nach einer bestimmten Strecke endet - ideal, um auch mal kürzere Distanzen zu überbrücken. Dazu gefallen die geschmeidigen Kampfmoves mit den Gleven, der DH-eigenen Waffe, die ergänzenden Fähigkeiten wie den Augenstrahl (AoE) oder den AoE-Stun Chaos-Nova und die Fähigkeit, mit der man wie ein Schatten um den Gegner umherhuscht und ihn aus verschiedenen Richtungen mit der Gleve anschnetzelt. 
Viel Dynamik, schön animiert, definitiv ein Hingucker. Vom Spielgefühl her wirkt der DH-DD auf mich wie eine Melange aus den coolen Fähigkeiten des DK-DDs, des Schurken und des DD-Kriegers - Bekannte, die den DH-Tank angetestet haben, sind von seinen Tank-Fähigkeiten begeistert.

Die während des Startgebiets vermittelte Story ist mitreißend inszeniert, man erfährt in den Quests eine Menge Hintergrundinfos über die Dämonenjäger und deren Fähigkeiten, aber auch für Selbstzweifel gibt es in einer schön animierten Comic-Story Platz. Dazu gibt es auch zwei Entscheidungen zu fällen, deren weitere Tragweite innerhalb der kommenden Story noch nicht abzuschätzen ist. 
Am Ende der DH-Story führt der Weg des frischgebackenen Illidari jedenfalls zu der zur gewählten Rasse passenden Fraktion und muss sich bei der Führung von Horde oder Allianz vorstellen - und schwups haben die beiden Seiten kampfstarke Unterstützung gegen die Legion gewonnen. Für mich solide und packend inszeniert, ich konnte mich ganz gut in meinen neuen DH hineinfühlen. Die Quests waren zudem abwechslungsreich genug, um sie in einem Rutsch durchspielen zu wollen. 

Ob ein DH wirklich rollenspieltauglich ist, wage ich jedoch derzeit noch zu bezweifeln: Auch wenn die Hauptstädte derzeit von neuen Dämonenjägern überquellen, so sind sie doch überaus speziell und durch ihre auffällige Optik und die dämonische Verseuchung in ihrem Charakterhintergrund nicht die Art Char, die man mal eben beim lustigen abendlichen Saufgang in der Taverne antrifft. Wie integriert man schon potentiell recht gefährliche, halbe Dämonen in Alltags-RP, das für die meisten Gilden dann doch den Hauptspielinhalt darstellt? Das war auch schon bei den Todesrittern so gut wie unmöglich und führte zu seltsamen Konstellationen...

Dämonenschiff über der Späherkuppe: Hier beginnt gerade eine Invasion von Westfall
Schon vor einigen Wochen tauchten in den Hauptstädten Orgrimmar und Sturmwind die Verdammnisverkünder auf, Personen in lila-roten Roben mit einem Holzschild vor der Brust, welche den Charakteren von der baldigen Ankunft der Dämonen künden. Man kann sich bei ihnen auch 12 verschiedene Flugblätter abholen, die nach Zufallsprinzip verteilt werden. Hat man ein Flugblatt erhalten, muss man 15 ingame-Minuten verbringen, um ein neues erhalten zu können - bei allen 12 triggert der Heldentat-Erfolg "Jetzt ergibt alles einen Sinn", der nur während des Pre-Events erhältlich ist!
Daneben gibt es noch zwei spezielle Items - das Spielzeug Taschenteufelskondensator und die nicht klassengebundene Kapuze Alainas Häubchen - die ihr während des Pre-Events erlangen könnt. Da MMO-Zone dazu sehr gute Guides liefert, habe ich euch hier mal die Links reingepackt, wie man zu diesen beiden Items kommt.

Wer aktiv gegen die Schergen der Legion vorgehen möchte, muss auf der Kontinente-Übersichtsmap nach einem grünlich-schwarzen Symbol Ausschau halten, das einem zeigt, welche Region gerade unter Invasion steht (das können Tanaris, das Vorgebirge des Hügellandes, das Nördliche Brachland, Dun Morogh, Azshara oder Westfall sein). 
An diesen als Bereichsquest inszenierten Invasionen können bereits Charaktere ab Level 10 teilnehmen. Bequemer wird es aber, wenn man bereits ein Flugmount hat, da man während des Events an verschiedenen Stellen innerhalb des Gebietes Angreifer zurückschlagen muss und mit einem Flugmount definitiv am schnellsten unterwegs ist.

Die Invasions-Events verlaufen immer in vier Phasen: Zunächst verteidigt man einen Invasionspunkt gegen die Brennende Legion, der meist eine Ortschaft ist. Dann muss man den Kommandanten und zwei Handlanger besiegen. Danach muss man im Gebiet um den Invasionspunkt von umherstreunenden Dämonen und Höllenportalen säubern, durch die Nachschub anrücken könnte. Schließlich gilt es noch, den Bossmob der Invasion zu besiegen - dieser Teil ist ohne Gruppe nicht schaffbar, da der Bossmob über eine Menge fieser Fähigkeiten und noch mehr Hitpoints verfügt. 
Am Ende von Phase 2 und 4 gibt es jeweils eine kleine und eine große Loot-Truhe, in der 700er-Items, Eventspezifische Waffen und allerlei sonstiges nützliches enthalten sein können - mitmachen lohnt sich also. 

Phase 2 des Invasions-Events in Westfall: Einer der Handlanger des Kommandanten muss besiegt werden
Wer mit seinem Level 100-Charakter die Pre-Quest für Legion spielen möchte, sollte zuvor am jeweiligen Hafen von Sturmwind und Orgrimmar Ausschau nach den Händlern Lenny "Finger" McCoy und Ravika halten, die einige Spielzeuge und Items verkaufen, die nur während früheren Events erhältlich waren. Nur Chars, die sich für diese Quest qualifizieren, können die Händler sehen - nach der Rückkehr sind die Händler in den gephasten Häfen allerdings nicht mehr anwesend!
Hat man sich an Bord des Schiffes begeben, welches dem Charakter zugewiesen wurde, nimmt es auch prompt Kurs auf die Verheerte Küste auf, wo man die wichtigsten Personen der jeweiligen Fraktion im Kampf gegen die Legion unterstützt. Ich will hier nichts spoilern, deswegen werde ich über die Details schweigen - aber packend gemacht und rasant inszeniert sind diese Kampfszenarien auf jeden Fall. 
Man fragt sich beim Spiel einer Seite automatisch, wie wohl die Story der anderen aussieht, da sie miteinander verknüpft sind, und gerade auf Allianz-Seite gibt es einiges, bei dem man als Spieler, der die Story schon lange verfolgt, dann doch schlucken muss. Für mich eine sehr gelungene Einleitung in ein neues Addon, von dem ich mir angesichts der derzeitig sichtbaren Storydichte und den eingebrachten Ideen einiges erhoffe. 

Momentan bin ich positiv überrascht und werde sicher noch die ein oder andere Invasion durchspielen - denn die machen durchaus Spaß und mit genügend anderen anwesenden Mitspielern ist die Chance groß, dass man das Ganze in einer brauchbaren Zeit abschließen kann. Da ich mit recht wenigen Erwartungen generell an die neue Erweiterung herangegangen bin, merke ich nun angesichts dieses launigen Pre-Events, dass ich gespannt bin und mich der Hype-Train zumindest ein bisschen abholen konnte - man darf also gespannt sein, was Blizzard sich da hat einfallen lassen.
Wie ist euer erster Eindruck vom Pre-Event und der Spielweise des Dämonenjägers? Lasst mich eure Gedanken und Anmerkungen wie immer in den Kommentaren wissen :)

SW:ToR Imperiale H2-Quests - Eine Übersicht

- Dienstag, 9. August 2016 Keine Kommentare

Wer bei SW:ToR Geld verdienen möchte, kann das im Grunde in fast jedem Levelbereich am leichtesten durch das Erledigen von H2-Quests im Team. Geht man nicht alleine los und erledigt die Quests im Team, zählen nämlich auch die erledigten Boni der Teammitglieder für einen selbst mit und man erhält jedes Mal die vorgesehene Creditanzahl für einen erledigten Bonus. In einem vollen Vier-Mann-Team klingelt die Kasse also vierfach!

Wenn man dabei Zeit sparen möchte, sollte man sich aber nicht jede Quest antun, da bei manchen das Design dermaßen gruselig ist, dass man eine halbe Ewigkeit auf nur eine Quest verschwendet, in der man gleich drei oder vier andere hätte erledigen können.
Dieser Guide, den ich im Schweiße meines Angesichts für euch erarbeitet habe, zeigt euch die lohnenswerten H2's und vor allem die, welche ihr getrost auslassen könnt. Ich habe sie mit einem Charakter in Levelreichweite erledigt, das heisst, der Charakter hatte Ausrüstung 'am Mann', die zur entsprechenden Levelstufe des Planeten gepasst hat. 

Für alle, die keine Lust mehr auf die Klassenstorys haben, aber Charaktere hochziehen möchten, die am Light vs. Dark-Event teilnehmen sollen: mit H2-Quests lässt es sich hervorragend leveln. Meinen Test-Charakter auf Imperialer Seite habe ich nach dem Beendigen der Storyline auf Dromund Kaas ausschließlich mit H2-Quests gelevelt und bequem Stufe 55 (mit Zugabe von XP-Schüben) erreicht. Ich habe alle zur Erledigung nötigen Schritte und die jeweiligen Boni pro H2-Quest aufgeführt.

Rot markierte Quests sind meiner Ansicht nach vom Umfang her sehr umständlich zu erledigen und nicht empfehlenswert. Grün markierte Quests lassen sich besonders schnell erledigen - für Leute, die Allianz-Kisten farmen wollen, sehr empfehlenswert.
Selbiges Experiment vollführe ich derzeit auch mit einem republikanischen Charakter, das heisst, der H2-Quest-Guide für die Republik wird nicht ewig lange auf sich warten lassen ;)

Alderaan
Das Lanar-Problem - 25 Lanar-Streitkräfte und 15 ansässige Schmuggler töten (Bonus: 3 Düngemittel vernichten / 8 Piratenversorgungsgüter zerstören/ Lanar-Lagersilo zerstören/ Dunke Rangos Lanar töten)
Schockdoktrin - Reise zum Elysium/Platziere Beweise an Organa- und Jedi-Leichen (Bonus: Zerstöre 10 Jedi-Relikte)
Frühlingsschmelze - Absturzstelle untersuchen/ Thul-Bericht finden (Bonus: 8 Organa-Kriegsdroiden zerstören)
Hinweis: Synchrones Benutzen der Kisten spawnt mehrere Gegner/ Leiche des Thulmannes anpacken beendet die Quest
Beschlagnahmte Droiden - Fabrik-Zugangsterminal hacken/ Fabrik-Produktionssteuerung hacken/ Fabrik-Sicherheitshauptcomputer hacken (Bonus: 30 Ulgo-Droidenfabrik-Streitkräfte töten)
Verstärkung - Jedimeister und 10 Advoszec-Söldner besiegen (Bonus: 10 Advozec-Vorratskisten zerstören)
Sabotage - Sprengsätze an Generator 1-4 platzieren/Besiege und durchsuche den Ulgo-General (Bonus: 30 Ulgo-Streitkräfte besiegen / 4 Druckablassventile versiegeln / Reaktor-Steuerkonsole benutzen) (Bonusquest vor Töten des Generals beenden, da H2 sonst abschließt)
Hinweis: umständliche Quest, letzte Stage des Bonus führt einen durch Gold/Silber-Mob verseuchtes Gebiet und nochmals durch selbiges zurück für Abschluss der Hauptquest

Balmorra
Waffenbrüder (Light/Darkside-Entscheidung) Datenstift erbeuten/Zu B-6NX zurückkehren (kein Bonus)
Zahltag - Energieregulatoren besorgen, 4 Verteidigungsstellungen zerstören (Light/Darkside-Entscheidung) (Bonus: 25 Widerstandstruppen und ein Taktiker des Widerstands besiegen)
Der letzte Atemzug der Republik - Jedi Noth Armin, Sergeant Tove Weylan und Korin Norrus töten (kein Bonus)
Eine Frage der Motivation - Birg das erste bis dritte Bauplan-Fragment (Bonus: 15 Industriekomplex-Droiden zerstören)
Feuerstern - Besorge die Satellitenzugangscodes/Daten der Generatoren Alpha, Beta und Gamma scannen/Betritt den Kontrollturm (Bonus: 15 Aussenposten-Victory-Truppen töten)
Projekt Sechsfuß - Installiere Datenstifte im Gas-Chromatographen, genetischen Kompilierer, Regulationssystem und DNA-Sequenzer/Greif auf Hauptcomputer zu/Durchsuche das Labor nach dem Eindringling (kein Bonus)
Giftbomben - Zerstöre die Giftbomben (Bonus: 5 Giftbombenbauer töten)
Widerstandssympathisanten - 35 Widerstandssympathisanten und General Tao töten (Bonus: 6 Kommunikationstürme zerstören)

Belsavis
Hinweis: Da auf Belsavis bis auf 'Republikanische Geheimnisse' alle H2s instanzierte Bereiche umfassen und vom Zeitaufwand her sehr überschaubar sind, wenn man in Gruppe unterwegs ist, stellt Belsavis beim H2-Erledigen immer meine erste Wahl dar. In Vierer-Team locker in etwa einer dreiviertel Stunde zu erledigen und dank der Boni sehr ergiebig.
 
Licht aus  - Zerstöre den primären, sekundären und tertiären Überwachungsgenerator und töte Feldkommandant Anhur (Bonus: 30 republikanische Streitkräfte töten)
Alte Feinde - Besiege Lord Raxxus (Bonus: 30 Raxxus' Anhänger töten)
Durchbruch - Birg das erste, zweite und dritte Rakate-Stasismodul (Bonus: 25 Esh-Ka-Streitkräfte töten)
Republikanische Geheimnisse - Verschaff Dir Zugang zum Komplex der Republik/Besorg Dir republikanische Zugangscodes/Besorge die republikanischen Daten (Bonus: 12 republikanische Streitkräfte töten)
Das Dilemma - Besorg die Daten der Experimente (Bonus: 10 amonidische Streitkräfte töten) Hinweis: für Erledigung mit Bonus erst alle Mobs in der Instanz töten, bevor man die Daten besorgt, sonst ist die Quest vorbei
Befreiung der Gefallenen - Besiege Jedi-Meister Averon/Deaktiviere die Gefängniszellen (Bonus: 20 urzeitliche Droiden besiegen)

Corellia
Explosiver Angriff - Berge das Com eines Suchdroiden/ finde abgelegenen Ort/ aktiviere das Com/Besiege die CorSec-Aufständischen (kein Bonus)
CorSec-Razzia - 16 CorSec-Streitkräfte töten und 4 CorSec-Gleiter zerstören (kein Bonus)
Wookie-Revolte - 6  Wookiee-Kampfmeister töten (Bonus: 35 Rebellen und Wookies töten)
Gefängniskrawall - Sicherheitssystem von Zellenblock A, B, C umprogrammieren/ Besiege Colonel Wolroff (Bonus: 60 CorSec-Streitkräfte töten)

Dromund Kaas
Alte Freunde - 3 Thermandetonatoren holen/Zerstöre Landefähre 1,2 und 3/ Lord Tytonus und Begeren-Schüler und Akolythen töten (Bonus: 20 Söldnertruppen töten)
Besessener Jäger - Valen Korik besiegen (kein Bonus)
Das Gesicht wahren - Hol Dir den Sprengstoff/Bring den Sprengstoff an einem Bohrer an/Besiege die rebellischen Sklaven (kein Bonus)
Persönliche Herausforderung - Kregg hervorlocken und töten (Bonus: 8 Kreggs Mandalorianer töten)
Schattenbrut - Rune des Sieges, der Macht, der Stärke, der Leidenschaft und der Freiheit erlangen / Meditiere in der richtigen Reihenfolge über die Sith-Runen/Platziere die Runen auf dem Altar/Besiege die dunkle Sithbrut (kein Bonus)
Hinweis: Runen im Missionsgegenstände-Inventar in der richtigen Reihenfolge anhand der Tooltipps anordnen und nacheinander anclicken

Hoth
Abbaubemühungen - 20 Streitkräfte der Aegis-Kompanie töten, 4 Kommunikationsanlagen zerstören (kein Bonus)
Gemeinsame Ausbildung - 10 republikanische Truppen und Talz töten, 4 Talz-Kampfinstruktoren töten, republikanisches Schneekommando töten, Talz-Kriegsveteran töten, Talz-Instruktor töten (kein Bonus)
Der große Fund - Besiege 10 Jedi und raube sie aus (nur goldene Mobs zählen) (Bonus: 15 republikanische Angriffssoldaten töten)
Die Bunkerbrecher - 30 Bunkerbrecher-Piraten töten, 7 Versorgungsgüter der Bunkerbrecher zerstören (kein Bonus)
Geraubte Tresorkiste - Beschaffe die Zugangskarte des Fährenpiloten, Fährencaptains, Fährenoffiziers/Codezylinder zusammensetzen/republikanische Tresorkiste öffnen (Bonus: 8 Eiskatzen töten)
Sensible Daten - 8 imperiale Geheimdaten zurückbringen und 20 Mitglieder des Xesh-Trupps töten (kein Bonus)
Im Kreuzfeuer - 3 republikanische Eis-Saboteure töten und 3 Industrielaser zerstören (Bonus: 7 republikanische Eis-Kampfsoldaten töten)
Strafe für Verrat - Besiege Schüler Avanj, Schüler Terik, Schüler Myshurr, Lord Ranor (Bonus: 40 Lord Ranors Akolyten töten)
Hinweis: langwierig für Einzelspieler, viele goldene Mobs, Questziele haben viele HP
Statisch - Finde die Gefangenen/Befreie die Gefangenen/Platziere die republikanische Bewaffnung (Hell/Dunkel-Entscheidung)
Hinweis: langwierig für Einzelspieler, da viele goldene Mobs

Hutta
Hinweis: Die H2-Quests auf Hutta sind nur für Kopfgeldjäger/Imperiale Agenten verfügbar

Geiselnahme - Begib Dich ins Kellergeschoss/Besiege den Evocii-Drahtzieher/Befreie die Geiseln/Sprich mit Vorarbeiter Rhamm (Bonus: 16 abtrünnige Evocii töten)
-> Abschließen ermöglicht Folgequest:
Aufräumen nach der Geiselnahme - Finde einen Zugang zum Dach/Besiege Baranj und sein Geschütze/Platziere das Detonit am Schiff (Bonus: 5 umprogrammierte Geschütze zerstören) Erhältlicher Titel: Herzlose/Herzloser
Der Mann mit der Stahlstimme - Untersuche die Filterstation/Sprich mit Bow-La/Lichte Entscheidung: Zerstöre das südöstliche, westliche, nordwestliche und nordöstliche Filtersteuerventil/ Dunkle Entscheidung: Quest beendet (Kein Bonus)
Fabrikrückruf - Sabotiere 4 Sicherheitsknoten/Zerstöre 2 Fa'athras Sicherheitsdroiden, 4 Industrieingenieure und 3 Fertigungseinheiten (18 Fa'athras Tunneltruppen töten)  

Korriban
Hinweis: Die H2-Quests auf Korriban sind nur für Sith-Krieger/Sith-Inquisitoren verfügbar

Bewaffnet und gefährlich - Besiege und durchsuche Lord Sundar (kein Bonus)
Die Hassmaschine - Aktiviere die Rote Maschine/Erlege die K'Lor-Schnecken/Nimm die Tafel heraus (kein Bonus)

Ilum
Giftige Strategie - 2 Klimakontrollen sabotieren und die Jedi töten (mehrteiliger Bonus: 15 republikanische Truppen töten/zerstöre 6 republikanische Gleiter/greif auf das republikanische Kommunikationsnet zu/besorg die Kriegspläne der Republik)
Hinweis: ohne Bonus schnell zu erledigen


Makeb
Hinweis: Bei allen Makeb-H2-Quests erhält man bei der Questbelohnung ein lila Makeb-Rufitem.  
 

Waffentest - Besorg Dir die Startcodes, besorge Dir einen Isotop-5-Raketenprototyp/Feuere den Isotop-5-Raketenprotoyp ab (kein B)
Geteilte Schuld - Besorge den Flugdatenschreiber und einen Datenstift/Hacke das Söldnerterminal (Bonus: 40 Ex-Regulator-Streitkräfte töten)
Falsche Geschichte - Begib dich ins Kulturarchiv/Hacke das Minenaufzeichnungs-Terminal/Entschärfe 4 Gastfallen/Hacke das Minenaufzeichnungs-Terminal/Öffne die Bankaufzeichnungskammer/Entschärfe die Sicherheit der Bankaufzeichnungskammer/Hacke das Bankaufzeichnungs-Terminal/Öffne das Aktenarchiv des Raumschiffs/Entschärfe die Sicherheit des Aktenarchivs/Hacke das Raumschiffaufzeichnungs-Terminal (Bonus: 40 Archivtruppen besiegen) Tipp: Hier immer zuerst den "Archiv-Sturmchef" in den Mobgruppen töten, da Heiler; beim Gasfallen-Entschärfen schnell sein, da der Schadenstick sehr hoch ist - bei Misslingen Respawn aller Gegner in der Instanz; bei den Sicherheitsentschärfungen müssen alle 4 Terminals gleichzeitig offline sein, damit der nächste Schritt triggert

Taris
Die Väter von Taris - Begib Dich zum tarisianischen Archiv / 8 Glutmeute-Kommandos töten / QM-35 besiegen / 6 Sprengladungen anbringen (kein Bonus)
Die letzten tarisianischen Piraten - 15 tarisianische Piraten töten / töte Raggo 'Tobsucht' Tolin (Bonus: 12 infizierte Piraten besiegen)
Energieausfall - Überlade den zentralen Transformator, Kühlpumpen-Generator, zentrale Generatoranlage (Bonus: Binde Private Ladd, Azabi, Deepenbroke und Herron; töte 30 republikanische Rückgewinnungstruppen)
Hinweis: Suche nach den Leichen ist recht nervig, Gebiet nicht instanziert mit schnellem Respawn
Enklavenüberfall - 10 Jedi-Bergungsaufseher töten und 5 tarisianische Artefakte bergen / sabotiere den republikanischen Gleiter /alten Enklavenkoloss zerstören - (Bonus: 3 Minendroiden der Enklave zerstören)
Verschüttete Chemikalien - 10 Fässer mit TCH 3-5-7 öffnen und 2 Chemie-Kreislaufpumpen (Bonus: 8 republikanische Dekontaminationsdroiden zerstören)
Zerstörung total - Sprengstoff besorgen / 4 Bomben an der Ausgrabungsausrüstung platzieren / 3 Sprengladungen an den Stützpfeilern anbringen / Taren Vor besiegen (kein Bonus)

Tatooine
Gefängnisarbeit - 5 entflohene Gefangene töten (Bonus: 4 Jedi-Ritter töten)
Flugdatenschreiber - Flugdatenschreiber bergen/Angriff abwehren (Bonus: 12 Sandleute-Streitkräfte töten)
Ruf des Donners (Dunkel/Hell-Entscheidung) 4 Luftabwehr-Zielkonsolen zerstören/Signalstörer zerstören (12 Luftabwehrschützen töten)
Versorgungslinien - Munitionslager der Exchange-Karawane zerstören/ 4 Exchange-Gleiter und 5 Exchange-Karawanenvorräte zerstören/8 Exchange-Streitkräfte töten (Bonus: 6 Exchange-Streitkräfte töten)
Jawa-Handel - 3 Energiekerne von Droiden erbeuten (Bonus: 18 Jawa-Streitkräfte töten)
Hinweis: lösbar mit Bonus nur, indem man die Kerne nicht lootet
Blut und Sand - 30 Mobs töten (Bonus: Häutpling töten)
Hinweis: für Erledigung mit Bonus ganz zum Ende der Instanz durchlaufen und zuerst töten, sonst ist der Bonus weg
Spice-Krieg - 8 Spice-Kisten zerstören (Bonus: 8 Exchange-Streitkräfte töten / Sindal Reed besiegen)

Nar Shaddaa
Befragung fehlgeschlagen - 20 aufständische republikanische Gefangene töten/Besiege Sav Darnell (kein Bonus)
Ein Pfund Fleisch - 30 Ganelon-Exchange-Mitglieder töten, 8 Organlieferungen zerstören (einmaliger Bonus: 5 Ganlon-Exchange-Chefs töten / 8 Nervengifte aus Kanistern bergen / 8 Gefechtsstim-Kisten vergiften / Werftboss der Exchange töten)
Fatale Folgen - 4 Sicherheitsdroiden-Konsolen reparieren/besiege Vomba und seine Männer (Bonus: 45 Vomba-Bandenmitglieder töten)
Für eine bessere Bestie - 6 Shaclaw-Züchter töten, Shaclaw-Patriarchen-Waffe/Matriarchinnen-Waffe töten (Bonus: 6 heranwachsende Shaclaw-Testsubjekte töten)
Hunger der Vrblther - 3 Energiekopplerteile und Verschlüsse/Gehäuse erbeuten / Energiekopplungswerkzeug zusammensetzen / 4 Hauptenergiekoppler reparieren / Zerstöre den Eingang und besiege den Hüter (Bonus: 20 Vrblther oder Droiden töten)
Störung - Kampfdroiden-Waffenpläne, Kampfdroiden-KI-Protokolle und Kampfdroiden-Rüstungsnormen herunterladen/ Vorführterminal hacken (Bonus: 20 Holowan-Streitkräfte töten/13 Streitkräfte im Gebiet töten)
Rekrutierung - 6 Jedi-Ausbilder und 12 machtsensitive Fremdliche töten (Bonus: 15 Jediausrüstung zerstören)
Tod den Jedi-Freiheitskämpfern - Jedi-Rebellenanführer besiegen / 8 Vorräte der Rebellen zerstören (Bonus: 35 Rebellen-Streitkräfte töten)

Voss
Hinweis: Bei allen Quests gibt es zusätzlich lila Rufitems für die Voss-Fraktion; einmal wöchentlich auch eine Weekly, für die man alle vier H2 absolvieren muss; da man mehrfach recht direkt vor den Eingang des H2-Instanzeingangs abgesetzt wird, hilft es, ein paar Schritte rückwärts zu gehen, um den nächsten Schritt zu triggern

Ruf des ersten Kommandos - Nimm an der Prüfung der Ersten teil/Zünde das Signalfeuer an, um die Prüfung zu beginnen/Besiege die Voss-Kommandos/Zünde das Signalfeuer an, um die nächste Runde zu beginnen/Besiege die Voss-Kommandos/Zünde das Signalfeuer an, um die nächste Runde zu beginnen/Besiege die Voss-Kommandos/Zünde das Signalfeuer an, um Nakar-Sel zu rufen/Besiege den Ersten Kommandosoldaten Nakar-Sel
Alte Wächter - Finde das Grab / 15 Grabhüter töten/ Erste und zweite Kraftfeldsteuerung deaktivieren/ Hüter der dunklen Geschichte besiegen (Bonus: 3 Voss-Schriften scannen)
Reinigung der Korrumpierten - Finde die widerliche Grotte / Besiege Vara-Sol/Zerstöre den Schrein der Korrumpierung/ Besiege Chalak-Ka, Akana-Tok und Norus-Wel/Zerstöre den Schrein der Korrumpierung/Besiege Suvar-Ton (kein Bonus)
Hinweis: Die Zwischenbosse haben sehr viele Hitpoints, daher für Einzelspieler zeitintensiv
Felsenschlucker - 8 Gormak-Hüter besiegen/ Kraftfeld deaktivieren/Felsenschlucker besiegen (kein Bonus)

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Ich hoffe, diese Übersicht ist für euch hilfreich gewesen - weitere SW:ToR-Guides und Artikel findet ihr übrigens auf der SW:ToR-Übersichtsseite. Wenn ihr Anmerkungen oder Wünsche zu diesem Guide habt, packt mir das ruhig mal in die Kommentare :)

Media Monday 267

- Montag, 8. August 2016 2 Kommentare
Und wieder ein Wochenende vorbei und ich habe zu einer alten Sucht zurückgefunden: wenn euch an eurem Leben liegt, lasst die Finger von allem, das nach "Civilization" klingt. Teil V der erfolgreichen Simulationsreihe ist mit allen Addons ein echter Zeitfresser! Dann doch lieber ein bisschen Media Monday des Medienjournals, in dessen Lückentext ich wie immer in fett und kursiv meine Ergänzungen eingefügt habe.

1. Urlaub werde ich wohl immer mit südlichen Ländern verbinden, denn die vermitteln mir ein Lebensgefühl, welches sich von dem unsrigen hier komplett unterscheidet. Letztes Jahr waren mein Lebenspartner und ich im Oman, was ein echter Kulturschock gewesen ist - nicht nur wegen des doch extrem anderen Klimas ("Wir landen bei angenehmen 37 Grad ..." als Durchsage im Flugzeug, sechs Uhr morgens!), sondern auch wegen der ganz anderen Alltagsgewohnheiten der Menschen. Aber das ist ja auch das Faszinierende daran, andere Länder anzuschauen.

2. Sommer- und/oder Urlaubslektüre hält bei mir generell nicht lange, da ich immer sehr viel lese. Wenn ich zehn Tage ausser ausruhen, Gegend anschauen und entspannen nichts wirklich zu tun habe, dann wird ganz viel gelesen. Gottseidank gibt es inzwischen eBook-Reader, die man auch bequem ins Handgepäck schieben kann, sonst wären bei mir die Koffer vermutlich mindestens zur Hälfte mit Büchern gefüllt.

Als das CDC-Team das Flugzeug untersucht, ahnt noch niemand die eigentliche Gefahr ... | The Strain
3. Bei schönem Wetter fällt es mir ja wahnsinnig schwer, auch nur ansatzweise Motivation für Haushaltsarbeit zu entwickeln. Irgendwie kommt mir das Ganze dann noch sinnloser und nervtötender vor als sonst. Auch wenn man bei Sonnenschein die schmutzigen Fenster besonders gut sieht ...

4. Jim Butchers neuestes Buch "Windjäger" hätte ich mir echt ganz anders vorgestellt, schließlich habe ich seine Harry-Dresden-Romane allesamt gelesen und damit auch irgendwie ein bestimmtes Bild im Hinterkopf gehabt, was Erzählduktus und umgebende Welt angeht. Aber er hat mich sehr positiv überrascht, sodass ich dieses Buch geradezu verschlinge - tolle Welt, tolle Helden, was will man mehr! Natürlich gibt's dazu dann auch eine Rezension hier auf dem Blog :)

5. Momentan bin ich ja von der Horror-TV-Serie "The Strain" ziemlich angefixt, denn die war für einen Zufallsfund bei Amazon Prime á la 'oh, das sieht interessant aus, lass uns mal anschauen, was das ist' erstaunlich gut. Dabei geht es um ein CDC-Team, das in einem am JFK Airport gelandeten und dann komplett heruntergefahrenen Flugzeug mit einer Seuche zu tun bekommt. Nach und nach stellt sich dann heraus, dass es keine Seuche ist, sondern die 206 Todesopfer an Bord des Flugzeuges etwas viel Schlimmerem begegnet sind - bisher sehr gut inszeniert und mit hochwertiger CGI unterlegt, die das Szenario recht glaubhaft gestaltet. Da werden wir definitiv weitergucken.

Lucifers treueste Gefolgsfrau: Dämonin und Barkeeperin Maze | Lucifer
6. Steampunk ist ja so ein Genre, von dem ich nie genug kriegen kann, immerhin ist es ein nicht ganz so sklavisch fest definiertes Genre, das von verschiedensten Autoren sehr faszinierend interpretiert wird. Wenn man zudem noch eine Ader für Historie hat und gerne Welten mit starken Kontrasten anschaut, ist das eigentlich die perfekte Umgebung, um ausgiebig als Leser zu schwelgen. Oder aber als Autor.

7. Zuletzt habe ich die letzten Folgen der ersten Staffel "Lucifer" geschaut und das war genial, weil Lucifer-Darsteller Tom Ellis einen dermaßen höllisch guten Job abliefert, dass man alleine deswegen schon reinschauen muss. Gerade die vielen Seitenhiebe auf die christliche Darstellung des Teufels, viele Reminiszenzen an Teufelsthematiken der Gegenwart ("Und ja, der Teufel trägt tatsächlich Prada!") und intelligent erzählte Storys machen diese Serie zu einem echten Leckerbissen, die mich nach dem gemeinen Cliffhanger in der letzten Folge der kommenden Staffel entgegen fiebern lassen.