Media Monday

Media Monday #385


Den Beginn dieser Woche konnte ich kaum erwarten, denn bis zum Release von Fallout 76 vergehen jetzt nur noch drei Tage. Damit uns die Zeit nicht zu lang wird, habe ich wie immer den Media Monday des Medienjournals für euch, in dessen Lückentext meine Ergänzungen fett und kursiv markiert wurden. Viel Spaß damit!

1. Jetzt, wo dann offiziell wieder die Karnevals-Saison gestartet ist, nicke ich und lächle wie jedes Jahr, wenn sich erwachsene Leute zum Komasaufen und Schunkeln verkleiden, sich aber ansonsten nicht vorstellen können, dass Menschen auch das restliche Jahr über Spaß dabei haben können, in eine andere Rolle zu schlüpfen. Als LARPerin habe ich schließlich Karneval das ganze Jahr ...

2. Samuel L. Jackson taucht ja auch gefühlt in jedem zweiten Film auf, wobei "Snakes on a Plane" einen der Tiefpunkte seiner Karriere darstellt, "Django Unchained" einen der Höhepunkte. Und immerhin hat er in seiner Rolle als Mace Windu im Star-Wars-Universum extra ein Lichtschwert mit lila Klinge bekommen, weil er das so unbedingt haben wollte - Respekt!

3. Ob als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk, über Geschenkgutscheine freue ich mich eigentlich immer, denn dann kann ich selbst entscheiden, was ich im Augenblick haben will. Das mag jetzt vielleicht ein bisschen sehr nüchtern klingen, aber ich habe extrem viele Bücher und oft ist es mir passiert, dass ich Bücher, die mir geschenkt wurden, bereits besaß und dann mit doppelten Exemplaren klar kommen musste. Bei einem Gutschein suche ich mir selbst aus, worauf ich zu lesen Lust habe - und dann freue ich mich doppelt. Alternativ habe ich mir auch eine Amazon-Wunschliste zugelegt, die ist nicht minder praktisch.

4. In Sachen Fantasy liegt Marion Zimmer-Bradleys "Darkover"-Zyklus bei mir ganz weit vorn, schließlich verbinden sich klassische Fantasy-Elemente wie eine mittelalterähnliche Gesellschaft, Magie und reichlich Geheimnisse mit SciFi-Anleihen und dem Crash zwischen einer hochentwickelten terranischen und der weniger entwickelten darkovanischen Kultur. Gerade dadurch, dass die Darkover-Romane in verschiedenen Epochen des Planeten spielen, bekommt man nicht nur gute Geschichten, sondern auch historische Aspekte mitgeliefert - für mich eine gute Mischung.

5. Etwas als "nerdig" zu bezeichnen ist für jemanden wie mich vermutlich Alltag - immerhin heißt mein Blog 'Nerd-Gedanken', also sollte es besser vieles geben, das ich als 'nerdig' bezeichnen kann. Aber eigentlich liegen mir solche Kategorisierungen nicht wirklich, denn viele Menschen, die derlei vornehmen, neigen dazu, andere in Schubladen zu stecken, und zumindest eine lange Zeit in meinem Leben war 'nerdig' keine besonders positive Bezeichnung.

6. "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende gehört meines Erachtens in jedes Bücherregal, immerhin ist es nicht nur eine phantastische, fantasievolle Erzählung, sondern auch ein Buch über die Liebe zum Lesen und die Freiheit der Vorstellungskraft, wie man sie jedem Kind nur wünschen kann. Nach wie vor eines der besten Bücher der Welt für mich, und man sollte es gelesen haben, bevor man den Film anschaut - falls man den überhaupt anschauen muss.

7. Zuletzt habe ich damit begonnen, die erste Staffel von "Deep Space Nine" zu schauen und das war wunderbar nostalgisch, weil diese Serie viele der Star Trek-Tugenden wunderbar vereint und mir einen tollen Rückblick in meine Jugend beschert hat. Alleine nochmal von vorn damit zu beginnen, die ersten Folgen mit der noch nicht eingespielten Crew zu sehen, die sich als Team erstmal finden muss, der alte Konflikt zwischen Bajoranern und Cardassianern und natürlich Quark mit seiner verschmitzten Schurkenhaftigkeit - immer noch toll. Da steckt einiges von dem drin, was ich bei Star Trek Discovery schmerzlich vermisst habe.

Über Gloria H. Manderfeld

2 Eure Meinung zu den Nerd-Gedanken:

  1. Was habe ich die unendliche Geschichte geliebt, also das Buch. Nicht den Film. Für mich gab es bei jedem Lesen immer etwas neues zu entdecken; was mich aber stark berührt hat, war der Gedanke des Überschreitens von Grenzen und wenn am Ende Bastian und sein Vater wieder zueinander finden.

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    1. Ja, das war so richtig ergreifend, ohne kitschig zu werden. Ich konnte als Kind seine Einsamkeit und die Flucht in phantastische Welten sehr gut nachvollziehen.

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