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Random-Blog-Encounter: Drei Fragen zum Rollenspiel


Ab und an ist ein bisschen Reflexion über das Lieblingshobby nicht verkehrt - und die insgesamt 100 Fragen des "Random Blog Encounter" von Gelbe Zeichen bieten für mich eine passende Gelegenheit, genau das zu tun. Dank eines Online-Würfelgenerators konnte ich mir drei zufällige Fragen heraussuchen - und diese findet ihr hier:

31 - Was bedeutet Spielspaß für dich?
Grundsätzlich ist mein Spielspaß sehr eng mit dem meiner Mitspieler verknüpft. Rollenspiel ist für mich immer eine Gruppenerfahrung und bedingt natürlich auch, dass die Mitspieler auf ihre Kosten kommen. In einer PnP-Gruppe ist es manchmal schon damit getan, anderen Spielern mehr Raum im gemeinsamen Spiel zu geben, oder zu versuchen, die Kenntnisse ihrer Charaktere abzufragen. 
Beim Online-RP habe ich die Erfahrung gemacht, dass der größte Spaß entsteht, wenn man versucht, bei Events Interaktionsmöglichkeiten für alle Beteiligten zu schaffen, in denen die Stärken ihrer Charaktere zum Tragen kommen. 

Im Spiel im kleineren Rahmen gewinne ich durch schöne Emotes, welche die Umgebung, aber auch die Reaktionen des beteiligten Charakters bildhaft und abwechslungsreich beschreiben und durch ein Wechselspiel, bei dem man sich gegenseitig Interaktionen und Anreize bietet, den meisten Spaß. 
Auf jeden Fall bin ich immer dann voll dabei, wenn es darum geht, den anderen Charakter ein bisschen besser kennen zu lernen, Entwicklungen zu verfolgen und zu merken, dass der Gegenüber an solchen Details auch von meinem Charakter interessiert ist.
Letztlich widmet man sich gegenseitig einen Teil der eigenen Lebenszeit, Ideen und offenbart sich gegenseitig Wünsche, was das gemeinsame Rollenspiel angeht - und ein solches Miteinander funktioniert nur als Synergie, wenn beide Seiten Spaß daran haben sollen.

82 - Hast du schon einmal etwas veröffentlicht? In Verlagen?
Wenn es hier dediziert um Rollenspielmaterial geht, antworte ich mit einem kräftigen 'Ja'. Beim CONTACT-Ergänzungsband "Schrecken aus der Tiefe" habe ich als Autorin mitgearbeitet, beispielsweise stammt die im Band vorhandene Kampagne von mir, ebenso einer der NPCs und diverse kleinere Texte.
Als Autorin ausserhalb des Rollenspiel-Bereiches habe ich in verschiedenen verlagsveröffentlichten Anthologien zu unterschiedlichen Themen Kurzgeschichten publiziert, als Self-Publisherin ein humorig-abwechslungsreiches Buch über das Leben mit Katzen. Das alles könnt ihr aber auch auf der "Eigene Veröffentlichungen"-Infoseite dieses Blogs mit entsprechenden Links einsehen.

88 - Du bekommst 2 Millionen Euro, wie würdest du sie ausgeben? Spenden und verschenken ausgenommen.
Zu allererst würde ich mir eine ausgiebige Weltreise gönnen und alle Länder besuchen, die mich schon immer interessiert haben - das ist eine ganze Menge. Sollte danach noch Geld übrig sein, würde ich vermutlich entweder in einen vorhandenen (Rollenspiel-) Verlag investieren oder einen eigenen gründen, um interessante Spielsysteme, aber auch Autoren im SciFi/Fantasy-Bereich zu fördern. Ein Verlag mehr, um zu zeigen, dass es nicht irgendwelche Importe aus den USA braucht, um interessante Geschichten zu erzählen und spannende Welten zu präsentieren. 
Der Gedanke eines Hausbaus nach eigenen Wünschen und Vorstellungen schwebt natürlich auch irgendwo im Raum, aber erstens haben wir nun schon ein Haus, und zweitens finde ich die Verlagsidee sehr viel spannender und konstruktiver, da sie nicht nur mir selbst nützt, sondern auch anderen, die ebenso mit Leidenschaft fürs Schreiben und Weltenerfinden brennen.

Über Nerd-Gedanken

Nerd-Frau Mitte 30 und Kreative aus Leidenschaft, die permanent unter Ideen-Überdruck leidet. Schreiben, zeichnen und neue Welten entwerfen sind meine Hauptbeschäftigung. Man findet man mich im Netz überall dort, wo interessantes Rollenspiel und faszinierende Menschen locken.

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