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RPG-Blog-O-Quest #43: Spiele im Spiel


Diesen Monat  widmet sich die RPG-Blog-O-Quest dem Thema "Spiele im Spiel" und wird vom Würfelhelden organisiert. Wie immer kann jeder/jede, der/die Lust darauf hat, mit einem Blogartikel, Podcast, Video oder einem anderen Format an der Blog-O-Quest teilnehmen - hinterlasst einfach beim Ausgangsartikel einen Link zu eurem Beitrag! 

Generell hatte ich mit den Fragen so meine Probleme. Ich bin keine besondere Freundin von Minigames in Spielen, weil meine Erfahrung gezeigt hat, dass sie meist eher nervig gestaltet sind und den Spielfluss eher stören als befeuern. Aber glücklicherweise habe auch ich ein paar positive Erfahrungen, mit denen ich hier aufwarten kann, selbst wenn es mit traditionellem P'n'P nicht zwingend was zu tun hat. Viel Spaß beim Lesen!

1. Welche Spiele spielt Dein Charakter? 
Ich beantworte das mal für meinen derzeit am häufigsten im Online-RP gespielten Charakter, die imperiale Captain Lienas van Arden aus dem Star Wars-Setting "Star Wars: The old Republic", einem MMORPG - das für alle meine Chars zu beantworten würde aus diesem Artikel vermutlich ein Epos machen, an dem ich noch in drei Jahren schreibe! Lienas gönnt sich ab und an eine Runde Sabacc oder auch Pazaak, je nach Gelegenheit, Mitspielern und Lust darauf, aber generell nimmt derlei nur wenig Platz in ihrem Leben ein.

2. Wieso zockt Dein Charakter? 
Inzwischen nur zur Unterhaltung und ein wenig Nervenkitzel neben dem aufreibenden Dienst im imperialen Militär her. Als sie noch für den IGD, den Imperialen Geheimdienst, tätig war, erlernte sie beide bei Star Wars sehr verbreiteten Glücksspiele vor allem als Möglichkeit, um aus Zielpersonen Informationen herauszubekommen und diese besser einzuschätzen zu lernen. 
Gerade der Umgang mit Glücksspiel und nervlicher Anspannung verrät viel über die jeweiligen Spieler, ebenfalls deren Vorgehen beim Geld setzen und dem Ausspielen der Karten.

3. Hat sich bei so einer InGame-InGame-Spielerei schon einmal etwas für das normale InGame-Spiel ergeben? 
Spätestens, wenn es mal um Strip-Sabacc geht, ergibt sich ganz sicher amüsantes Rollenspiel ... oder man spielt darum, einen bestimmten Gegenstand, eine Information oder einen Gefallen vom Verlierer zu bekommen.

4. Wo ziehst Du da die Grenzen des Machbaren? 
Es muss letztendlich mit den begrenzten Mitteln eines MMORPG umsetzbar sein, ohne zig zusätzliche Dinge nutzen zu müssen. In SWTOR gibt es beispielsweise nur einen Zufallsgenerator, mit dem man eine Zahl aus einem vom Spieler bestimmten Zahlenraum auswürfeln lassen kann. Das heisst, alle Proben und sonstigen Zufallsentscheidungen müssen so gestaltet sein, dass sie mit diesem Chatkonsolenbefehl umsetzbar sind. 
Beispielsweise würfeln wir im Rollenspiel Proben auf das Können eines Charakters mit dem Befehl "/roll 20" auf einen W20, je höher das Würfelergebnis, desto erfolgreicher das Tun des Charakters. Das lässt sich auch für Glücksspiel benutzen.

5. Könntest Du Dir vorstellen mal ein InGame zu entwickeln und dieses dem Spielevolk zur Verfügung zu stellen?
Nein. Ich bin nicht so sonderlich der Spielefreak, mit Gesellschaftsspielen kann man mich in der Regel jagen. Das überlasse ich dann lieber den Leuten, die an sowas Spaß und dafür die nötigen Ideen haben...

Über Gloria H. Manderfeld

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