Media Monday

Media Monday #423


Endlich ist der riesige Arbeitsberg vom Tisch, nun müssen nur die Nachwehen beseitigt werden - Zeit, die Woche motiviert wieder mit einem neuen Media Monday des Medienjournals anzugehen. Wie immer sind meine Ergänzungen zum Lückentext in fett und kursiv markiert. Viel Spaß!

1. Natürlich bilden Filme/Serien in den seltensten Fällen die Realität ab, aber die Art und Weise, in der Beziehungen ein ums andere Mal inszeniert werden, lässt sich mir die Zehennägel aufrollen, weil die gängige Interpretation einfach dermaßen weit weg von allem Realen ist. Dabei geht natürlich mit einher, dass bei einem Großangebot aus den USA eingekauften Serien viele der dortigen gesellschaftlich üblichen Normen fraglos übernommen werden - und davon halte ich die wenigsten für wirklich tauglich.

2. In den Sommermonaten (oder speziell den Ferien) merke ich ja immer wieder, wie ätzend es als Freelancer sein kann, wenn man gefühlt die einzige Person ist, die genauso weiterackert wie vorher, während der Rest der Welt im Urlaub herumkrebst. Aber jeder Job hat eben so seine Ecken und Kanten - die Freiheit, sich seine Arbeit aussuchen zu können, geht eben auch mit der Freiheit einher, sehr viel arbeiten zu dürfen.

3. Die letzte große – positive oder negative – Überraschung ist für mich ja gewesen, dass Disney nun wirklich alle alten, erfolgreichen Trickfilme als Realverfilmungsvariante veröffentlicht. Schade, dass der Mut zu neuen Stoffen anscheinend nicht groß genug ist, sondern man lieber das Altbekannte wieder und wieder neu aufgießt - ganz abseits der anscheinend vorhandenen Qualität halte ich das für den unkreativsten, langweiligsten Weg, neue Filme zu produzieren.

4. Beim Thema Streaming-Dienst(e) würde – oder hat – mich ja schwach werden lassen, dass gerade Netflix und Amazon Prime wirklich viele hochkarätige Serien auffahren und die Eigenproduktionen wirklich gut sind. Gerade Serien wie "Altered Carbon", "The Expanse" und "Lucifer" würde es ohne die Streamingdienste gar nicht oder nicht mehr geben.

5. Meinen nächsten Film oder meine nächste Serie suche ich ja meist danach aus, ob mich das Thema anspricht. Das ist für mich immer das ausschlaggebende Kriterium, nicht der Trailer, die Schauspieler oder die regieführende Person - denn ohne eine interessante Story habe ich nichts, was mich wirklich anzieht, alles andere sind für mich bei Filmen und Serien Variablen. Deswegen tue ich mich auch immer schwer, wenn mich Leute nach meinem Lieblingsschauspieler oder der Lieblingsregisseurin fragen.

6. Der mir mit Abstand liebste Platz im Haus im zum Lesen ist das Sofa, denn darauf ist sowohl für mich als auch den Mann als auch zwei sich seeeehr breit machende Katzen genug Platz. Und da es meist so ist, dass ich mich zum Lesen ausstrecke und dann wie durch Zauberhand plötzlich alle anderen auch auf dem Sofa sind, ist Platz definitiv sehr wichtig!

7. Zuletzt habe ich die letzten Folgen der zweiten Staffel "Star Trek: Discovery" gesehen und das war leider ein bisschen anstrengend, weil genau das passiert ist, was ich befürchtet hatte - und die Dinge, die in der Serie davor passiert sind, wurden weniger wichtig und gingen irgendwie vor der üblichen Michael-Burnham-Show verloren. Schade drum!

Über Gloria H. Manderfeld

1 Eure Meinung zu den Nerd-Gedanken:

  1. Katzen können sich aber auch echt breit machen. Dabei sind die doch gar nicht so groß...

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