Karneval der Rollenspielblogs

Ihr tötet meine RP-Stimmung!


Nicht ganz pünktlich schiebe ich euch heute meinen Beitrag zum "Karneval der Rollenspielblogs" vom Juni 2018 nach, der als Thema "Stimmung" hatte und von Timberwere organisiert wurde. Natürlich könnte ich euch jetzt einen epischen Abriss darüber geben, wie man Stimmung am Spieltisch erzeugt, was Stimmungen unterstützt und so weiter - aber das haben die anderen Teilnehmer bisher schon getan.
Also wird es für mich dieses Mal ein wenig persönlicher und ich verrate euch, was mir vor allem im doch etwas schnellebigeren Online-Rollenspiel an Mitspielerverhalten dauerhaft so richtig die Stimmung tötet.
Die gängigsten Mitspieler-Verhaltenstypen habe ich deswegen in einer kleinen Liste für euch gesammelt - vielleicht erkennt ihr ja den einen oder die andere wieder und könnt mir aus tiefstem Herzen zustimmen. Oder ihr kennt noch einen Typen, den ich in meiner Liste nicht drin habe, dann schreibt es mir bitte in einen Kommentar - ansonsten wünsche ich viel Spaß!

Die Diva
Ohne eine Meute anbetender, meist absolut kritikloser Höflinge ist die Diva selten unterwegs, meist als weiblicher Charakter in einem weiten Rund sie kompromisslos anbetender Herren (umgekehrt gibt's die Diva auch, aber weitaus seltener). Mit dem Versprechen auf exclusives, nicht selten erotisches Rollenspiels seitens der Diva jedem ihrer Follower gegenüber und dem Eindruck, dass dieser der wichtigste für sie sei, hält sie die untereinander konkurrierenden Mitspieler im Stillen bei der Stange und sonnt sich im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses.
Andere (meist weibliche) Charaktere, die eventuell eine Konkurrenz für sie darstellen könnten, werden mit Vehemenz, durch Aufhetzen des Hofstaats gegen diese oder aber auch einfach mittels geschickt gestreute Lügen vertrieben, damit der Platz an der Aufmerksamkeitssonne nur einem einzigen Char gehört - der Diva.
Diese Konstrukte fallen erst dann in sich zusammen, wenn die Höflinge sich untereinander mal über die Methodik ihrer jeweiligen Diva austauschen und feststellen, dass keiner von ihnen etwas Besonderes und ihre Anbetung austauschbar war. Dann wandern Diven gern zu einem anderen MMORPG weiter und ziehen dort dieselbe Show noch einmal ab - ihr Diven geht mir wirklich auf den Sack!

Das Drama-Lama
Diesen Mitspieler-Typus erkennt ihr schon von weitem, denn um die Charaktere dieser Person rankt sich stets das maximale Drama. Nicht nur wurden die Eltern der Charaktere blutig getötet, nein, ein finsterer Assassine/der unbekannte Bruder/die letzte Liebhaberin trachten ihm nach dem Leben, seine Müslipackung ist tragischerweise nach ein paar in die Schüssel fallenden Haferflocken leer und selbst auf einem harmlosen Spaziergang am Flussufer passieren weltbewegende, entsetzliche Dinge, die diesen Charakter stets in den Mittelpunkt des Interesses rücken.
Er muss betüddelt, gerettet, aufgerichtet und stets unterstützt werden, denn alle Mitspieler des Drama-Lamas sind nur der Echoraum für alle unendlich wichtigen Ereignisse im Leben des Drama-Charakters. Dass diese eventuell auch eigene Schwierigkeiten haben könnten, ist für das Drama-Lama unerheblich, geholfen wird diesen Charakteren nur dann, wenn dadurch das Drama des Lamas unterstützt und verfeinert wird, damit dieses den Mittelpunkt nicht aufgeben muss.
Gibt es mal kein Drama, kann man mit an absolute Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit voraussagen, dass der Spieler/die Spielerin sehr schnell eines erschafft. Tödliche Krankheiten, totale Amnesie, schwierig verlaufende Schwangerschaften und aus heiterem Himmel einsetzende Traumata resultierend aus in der Vorzeit passierten Erlebnissen sind die Standardwaffen aus dem Arsenal des Drama-Lamas und werden gerne und häufig eingesetzt.*

Der Erotisierte
Wenn jede Form von Rollenspiel grundsärtzlich darauf hinaus läuft, dass die beiden beteiligten Charaktere miteinander im Bett landen sollen, habt ihr es mit einem Erotisierten zu tun - böse Zungen würden diesen Spielertypus auch als "den Notgeilen" bezeichnen. Egal, ob Soldaten gemeinsam einen in einer Bar zischen, ein zwielichtiges Geschäft zwischen Kriminellen abgewickelt werden soll, Reisende sich irgendwo auf der Straße treffen und ihr Ziel gemeinsam ansteuern, aus jeder noch so unerotischen Situation peilt der Erotisierte eine lustige Runde unter den Laken an und lässt euch wissen, dass ein bisschen entspannter Bettsport jetzt genau das Richtige wäre.
Dabei ist es auch absolut unerheblich, was ihr selbst spielt, denn für den Erotisierten zählt nur die getippte Wichsvorlage, die ihr ihm im Zweifel damit bieten würdet - ob das nun zu den beteiligten Charakteren passen würde oder nicht.
Euer Charakter ist bis auf die erotische Handlung dabei komplett austauschbar, ebenso das Rollenspiel, das ihr bis zum erotischen Moment miteinander hattet. Für den Erotisierten zählt nur der Akt und das, was er selbst daraus vielleicht zu ziehen imstande ist. Danach seid ihr entweder für einen weiteren Abend mit Erotik gut oder aber der Erotisierte zieht zu anderen Weidegründen weiter. Um der Angelegenheit wenigstens noch etwas Amüsantes abzuringen, könnt ihr ja versuchen, den Erotisierten in eine von 10 spannenden Sextypen-Kategorien einzuordnen ...

Der Gewinnenwoller
Wenn es zum Konflikt im Rollenspiel kommt, ist der Umgang mit einem Gewinnenwoller im Grunde recht einfach: lasst ihn siegreich aus der Situation rausgehen, und ihr habt keinen weiteren Stress. Kommt das jedoch aus irgendeinem unerfindlichen Grund wie 'mein Char möchte gern überleben' oder 'mein Char ist nicht der Putzlappen für deinen' nicht in Frage, wird es haarig, da der Gewinnenwoller nicht verlieren kann und will.
Er findet aus dem Stand mindestens tausend Gründe, wieso der gegnerische Charakter 'schlechter' ist als der eigene und dichtet seinem eigenen Char ein dies unterstützendes Waffenarsenal an, mit dem egal welche Situation zu seinen Gunsten ausgehen muss - als Mitspieler sollte man die Überlegenheit des Gewinnenwollers spätestens dann auf jeden Fall anerkennen wollen! Übermächtige Skills, Waffen und Unterstützer darf natürlich nur der Charakter des Gewinnenwollers haben, ein Gegner mit einer solchen Kombination wäre total OP und ein total schlechter Rollenspieler.
Erreichen in einer Diskussion über die Situation die Argumente des Gewinnenwollers ihre Grenzen, beginnt er entweder, das Gegenüber mit Beleidigungen über dessen Spielekompetenz, Wissen oder den Char an sich niederzuschreiben oder verzieht sich schmollend mit einem Hinweis über den Gewinnanspruch des Gegners in sein stilles Kämmerlein, um sich von Leuten aus dem eigenen Umfeld bestätigen zu lassen, dass die Mitspieler blöd sind und ihn nicht verstehen können. Amüsant wird es mit diesem Spielertypus nur dann, wenn man als lachender Dritter die Diskussion zweier Gewinnenwoller miteinander über den Ausgang einer Konfliktsituation verfolgen kann...

Die Inkonsequente
Egal, was euch die Inkonsequente heute über ihren Charakter im Spiel wissen lässt, stellt euch darauf ein, dass schon morgen alles ganz anders sein kann. Eben dann, wenn sie eine neue Idee hatte oder bei einem anderen Charakter eine Eigenschaft gesehen hat, die ihr gefällt. Mary-Sue-Konzepte sind für die Inkonsequente selbstverständlich, denn die Kenntnisse und Fähigkeiten hat sich ihr Charakter selbstverständlich alle im Rollenspiel angeeignet, dazu noch die superstarke Rüstung und die besten Waffen, die sich irgendwo finden lassen.
Egal, wieviel Sinn es macht, dass eine sechzehnjährige und trotzdem finstere, vernarbte Söldnerin mit Killerattitüde von einem Tag auf den anderen zur sexy Stangentänzerin im Rotlichtmilieu wird, eine Woche später dann ein Verbrechersyndikat gründet und kurz darauf irgendwo noch einen Adelstitel abstaubt und im schicken Kleidchen Bälle besucht, für die Inkonsequente ist alles möglich und natürlich auch alles absolut nachvollziehbar.
Dass Mitspieler ihr aus dem Weg gehen und die seltsame Kombination aus Fähigkeiten, Ausrüstung und Charaktergeschichte mit Vorsicht betrachten, versteht sie nicht, immerhin ist schließlich alles irgendwann mal im Rollenspiel passiert. Worte wie "Hintergrundwissen", "Konsequenz" oder "Powerlevel" sind Fremdworte für sie und werden es immer bleiben. In einer Spielumgebung aus Gleichgesinnten kann die Inkonsequente sicher glücklich werden, alle anderen Mitspieler stellt sie vor die immer gleiche Entscheidung zwischen zähneknirschender Akzeptanz plus Daueraugenrollen und schneller, schneller Flucht irgendwoanders hin.

Der Konsument 
Wie bei jeder Form von Rollenspiel braucht es auch in der Online-Variante davon Spielleiter und Organisatoren für Plots, Events und gemeinsame Aktivitäten, allerdings verschwimmen die Grenzen zwischen Spielern und Spielleitern häufiger als beim Tischrollenspiel, wo meist ein Spielleiter lange Zeit eine Spielergruppe betreut. Der Konsument ist ein Spieler, der jedoch ganz weiten Abstand davon nimmt, jemals etwas für andere Spieler zu organisieren, sondern ausschließlich von anderen angebotene Events besucht, an Plots teilnimmt und sich nicht einmal dafür bedankt, dass sich andere für seinen Spielspaß Mühe machen.
Der Konsument ist gerne mit mehreren Charakteren Mitglied verschiedener Gilden, denn wenn in der ersten Gilde am Abend nichts angeboten wird, dann vielleicht in der zweiten oder dritten. Werden Plots angeboten, ist der Konsument der erste, der sich dafür anmeldet und in der vordersten Reihe steht. Wird jedoch nach Hilfe gefragt, hört und sieht man den Konsumenten jedoch nicht mehr, bis jemand anders dafür gefunden wurde. 
Statt für die investierte Zeit anderer dankbar zu sein, stellt der Konsument nur noch weitere Ansprüche und klagt diese vehement so lange ein, bis sein Umfeld genug von ihm hat und er sich eine andere Ecke für seinen Konsum suchen muss - aber Gilden und Rollenspiel-Spots gibt es ja schießlich genug. Für den Konsumenten ist die jeweilige Umgebung total austauschbar, Hauptsache, er hat und bekommt immer wieder seinen Spaß.

Der Oberlehrer
Seine Kenntnisse über die Hintergründe der Spielwelt sind meistens umfassend und lückenlos, er besitzt alle Bücher, Comics, Lore-Publikationen und was es sonst noch zur Welt entsprechendes gibt und hat natürlich alles eingehend konsumiert. Fragt man ihn nach dem geringsten Detail, kann er erschöpfend Auskunft dazu erteilen und nötigt einem echten Respekt gegenüber seinem Wissen ab.
Doch bliebe es bei der reinen Wissensvermittlung, wäre der Oberlehrer ganz sicher kein stimmungszerstörendes Element, sondern ein sehr beliebter, hilfreicher Mitspieler. Doch spätestens nach der Weitergabe einer ersten Wissensperle liefert der Oberlehrer seine ureigenste Interpretationsvariante der von ihm vermittelten Fakten frei Haus mit und erwartet, dass man diese kritiklos übernimmt und somit seiner Ansicht zustimmt.
Passiert das nicht und man erlaubt sich eine eigene Meinung, die der des Oberlehrers widerspricht, versucht er einen unter Zuhilfenahme von noch mehr Fakten über die eigene falsche Ansicht zu belehren und das Thema im Zweifel totzudiskutieren - bis man irgendwann einfach nicht mehr fragen möchte, um der unweigerlich folgenden Belehrung samt unschöner Diskussion aus dem Weg zu gehen. Denn bei einem solchen Gespräch über Fakten gibt es nur einen, der immer und unter allen Umständen Recht hat und dies der Welt auch mitteilen muss: der Oberlehrer.

Das Opfer
Dieser Spielertypus ist perfide, da er immer erst dann erkennbar ist, wenn man mit ihm in einen Konflikt gerät und er zuvor ein unauffälliger, netter Mitspieler gewesen sein kann, von dem man ein solches Verhalten nie erwartet hätte. Andererseits ist die Opferattitüde auch gerne mal mit einem der anderen Spielertypen aus dieser Liste verknüpft - letztendlich entscheidet sich bei einem Konflikt, aus welchem Holz eure Mitspieler geschnitzt sind.
Das Opfer sucht grundsätzlich die Schuld bei allem, was ihm zustößt, bei anderen. Das mag manches Mal sicherlich auch am Fehlverhalten von Mitspielern liegen, aber grundlegend scheint das Opfer davon überzeugt zu sein, selbst unfehlbar zu handeln und als Punchingball anderer ausersehen zu sein. Egal, welchen Hirnfurz es verzapft hat, es sind die anderen, die ihm übel wollen, die ihm das erreichte neiden, die es am liebsten von morgens bis abends in den Staub treten möchten, einfach nur, weil das Opfer eben das Opfer ist. 
Statt eine Situation auf Lösungsmöglichkeiten zu analysieren, zieht sich das Opfer lieber jammernd in seine Ecke zurück und verteufelt die ach so grausame Welt und alle, die darin leben als Mobber, inkonsequent und übelwollend. Nur liebevolle Ansprache, Lästern über den vermeintlichen Gegner und reichlich Beifallsbekundungen aus der Mitspielerecke des Opfers lassen es wieder vorsichtig aus dem Schmollwinkel hervorkrauchen und normal am Rollenspiel teilnehmen - bis der nächste Konflikt kommt.

Das waren meine Stimmungskiller im Online-Rollenspiel - was sind eure? Gibt es in der Liste einen Typus, den ihr absolut nicht leiden könnt? Oder seht ihr manchen Typus ganz anders als ich? Schreibt mir eure Meinung gerne in die Kommentare, ich bin sehr gespannt darauf!

* Der Begriff "Drama-Lama" ist eine Wortschöpfung aus dem Jedi-Orden-Projekt vom SW:ToR-Server "Tulak Hord" und meiner Ansicht nach dermaßen passend, dass ich ihn unbedingt verwenden musste. Die Anerkennung für diesen schönen Begriff möchte ich aber an den (mir leider unbekannten) Schöpfer weiterreichen.

Über Nerd-Gedanken

Nerd-Frau Mitte 30 und Kreative aus Leidenschaft, die permanent unter Ideen-Überdruck leidet. Schreiben, zeichnen und neue Welten entwerfen sind meine Hauptbeschäftigung. Man findet man mich im Netz überall dort, wo interessantes Rollenspiel und faszinierende Menschen locken.

Auch auf Facebook, Google+ und Twitter erhältlich!

8 Eure Meinung zu den Nerd-Gedanken:

  1. Du hast einen Typus vergessen: die Nörgeltante. ;)

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    1. :D Ich schreib doch nicht über mich, also bitte ...^^

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  2. Hmm... also ich bin wohl so eher in der Sparte Drama-Lama-Gnömchen angesiedelt...

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    1. Das kann ich nicht beurteilen :) letztendlich ist es ja immer die Frage, wie das eigene Verhalten bei den Mitspielern ankommt.

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  3. Die Inkonsequente kommt mir verdammt bekannt vor ��
    Nicht zufällig in SWToR? ��
    Klasse Auflistung und treffend beschrieben. Wegen Drama-Lamas (was für eine geniale Wortschöpfung!) und Inkonsequenten habe ich unter anderem das RP an den Nagel gehängt. Respekt vor soviel Geduld und Langmut, sich quasi täglich damit auseinanderzusetzen.��

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    1. Ich liebe den Begriff "Drama-Lama" - musste sehr lachen, als ich ihn das erste Mal im Jedi-Orden-Projekt hörte. Und die Inkonsequenten findet man überall, leider nicht nur im SW:ToR-RP :)

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  4. Ein sehr schöner und sehr launig geschriebener Artikel! Und da kommen mir aus meinem eigenen RPG in World of Warcraft tatsächlich einige Spielertypen durchaus bekannt vor. :)

    Mir persönlich ist auch eine Mischform des Drama-Lamas (geniale Wortschöpfung! :)) besonders suspekt (aber es fällt mir kein passender Name ein): Der Charakter mit dem überbordenden Hintergrund. Müssen es denn immer alles Vampire, Drachen, verstoßene Königskinder, zum Vampir gewordene verstoßene Königsdrachen sein? Ich selbst bevorzuge ja bodenständigere Charaktere bei weitem: Meine beiden 'hochgeborensten' Charaktere waren (bzw. sind, aber ich komme leider kaum mehr zum RPG in World of Warcraft) Brüder und Söhne eines Adelshauses, ihr Vater Mitglied des Hohen Rats einer Stadt - was aber auch schon für genug Drama sorgte, herzlichen Dank :)

    Außerdem fällt mir da noch die Kategorie der "Haushalts-RPler" ein, also Spieler, die in ihrem RP gar keine große Action und keinen großen Plot wollen, auch gar nicht so unbedingt dringend ins eRP einsteigen müssen, sondern denen es völlig ausreicht, sich mit ihren verpaarten Charakteren ein Haus zu suchen und dann "Wie war dein Tag, Liebling?" zu spielen, inklusive jedes in jedem Detail aus-emoteten Bissens des gemeinsam zu sich genommenen Abendessens.

    Überhaupt, der "Detail-Emoter". Der Detail-Emoter findet, es ist kein echtes RP, wenn nicht jeder Handgriff detailliert im /me-Emote beschrieben wird. Schreibt ein nicht ganz so detailverliebter MMORPG-Spieler vielleicht "Anastasia neigt den Kopf zum Abschied und geht", kommt vom Detail-Emoter mal mindestens ein "Anastasia neigt den Kopf zum Abschied, erhebt sich von ihrem Stuhl, geht zur Tür, drückt die Klinke herunter, öffnet die Tür, tritt hinaus und zieht die Tür wieder hinter sich zu." Oder, in meinen Augen fast noch anstrengender, zusammengefasst in dem verbannungswürdigen Verb: "Anastasia türt."

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    1. Oh Gott ...den "Detail-Emoter" hatte ich ja total vergessen. :D Ich kannte in meiner Zeit bei Ultima Online einen Rollenspieler, der das sanfte Wehen des Haars seines Elfencharakters mit ungelogen fünf Textblöcken beschreiben konnte und das gerne mitten in Plots auch getan hat ...sagen wir, der war jetzt nicht unbedingt ein Kandidat, den man gern mitgenommen hat, auch wenn seine Emotes wirklich toll geschrieben waren ;)

      Und die Haushalts-RPler scheinen mir immer Leute zu sein, die irgendwo im realen Leben eine Lücke füllen müssen - aber wenigstens gehen die niemand anderem auf die Nerven, weil sie meist für sich bleiben, ihr RP miteinander machen und damit glücklich sind :)

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