Media Monday

Media Monday #402


Mal wieder war das Wochenende viel zu kurz, aber damit der Wochenbeginn angenehm und entspannt wird, gibt es natürlich wieder den Media Monday des Medienjournals für euch. Meine Ergänzungen zum Lückentext sind in fett und kursiv markiert. Viel Spaß!

1. Die Hercule-Poirot-Buchreihe ist ja auch mehr als vorteilhaft gealtert und in letzter Zeit noch deutlich interessanter, weil ich die Romane seit gut drei oder vier Jahren nicht mehr gelesen habe und mich nicht mehr an alle Details erinnere. Kann ich sie mir jetzt also in aller Ruhe und genüsslich wieder zu Gemüte führen, ist das für mich wie die Rückkehr zu alten Freunden.

2. Mit ein paar Tagen Auszeit würde ich mich wohl mal endlich der Fortführung unserer Renovierungsanstrengungen widmen, schließlich ist seit dem letzten Jahr eine Menge Kram liegen geblieben und wurde wegen anderer Arbeit auf die lange Bank geschoben.

3. Das Beste auf/an langen Zugfahrten ist ja die Tatsache, dass ich einfach in Ruhe lesen und ein mitgebrachtes Sandwich essen kann, wann immer ich will. Klar sind übervolle Waggons unangenehm, aber normalerweise finde ich Zugfahren sehr entspannend - schön, dass ich zur diesjährigen Buchmesse in Leipzig auch wieder im Zug anreisen kann!

4. Der oder die mitunter sympathischste(n) Buch-Protagonist(en) sind für mich die Nebenfiguren neben dem strahlenden Helden, die trotz fehlender Rampenlicht-Gene und vielleicht sogar nachteiliger Bedingungen irgendwie ihr Ding durchziehen und trotzdem was hinbekommen. Viele Heldenfiguren finde ich eher unsympathisch, ich habe es eher mit den einfallsreichen Normalos.

5. Die Entwicklung, dass man mittlerweile auch "große Kinostars" in Serienproduktionen bestaunen darf, finde ich sehr gut, weil gerade sehr bekannte Schauspieler auch eher ungewöhnliche Serien durch ihren Namen promoten können. Mal davon ab finde ich die Performance von Mads Mikkelsen in Hannibal dermaßen genial, ohne ihn als Haupthandelnden hätte die ganze Serie nicht funktioniert. Oder Charles Dance als Tywin Lannister und Lena Headey als Cersei Lannister in Game of Thrones - beides hervorragende Schauspieler, die mit ihrem Können viel zum Gelingen der Serie beitragen.

6. Der Battle Royale-Spielmodus von Fortnite oder Playerunknown's Battlegrounds wird auch eine Begeisterung bleiben, die ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann, denn ich kann mit diesem Geballer auf alles andere einfach nichts anfangen. Wenn von bis zu hundert Teilnehmern nur einer am Ende gewinnen kann, heißt das für die anderen, dass sie nicht gewinnen können, und das erzeugt oft genug die Art von Frust, die sich dann in Beschimpfungen im Voicechat oder sonstigen Channels äußert. Für sowas ist mir meine Zeit einfach zu schade.

7. Zuletzt habe ich die ersten Folgen der zweiten Staffel "The Magicians" gesehen und das war gleich mal wieder ein harter Kracher, weil innerhalb der ersten vier Folgen eine der Hauptpersonen über den Jordan gegangen ist. Der Impact durch diesen Tod auf die anderen Handelnden ist spürbar - und die anstehenden Herausforderungen werden nicht kleiner, sondern vor allem schwieriger zu meistern werden. Immerhin ist noch ein vergewaltigender und mordender Gott in der Stadt unterwegs...

Über Gloria H. Manderfeld

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