Media Monday

Media Monday #427


Der Sommer ist nun fast vorbei, deswegen stürzen wir uns am ersten Tag der neuen Woche herbstlich auf den Media Monday des Medienjournals - wie immer sind meine Ergänzungen zum Lückentext in fett und kursiv markiert. Viel Spaß!

1. Das letzte Drittel des Jahres ist angebrochen – höchste Zeit, die ganzen Bücher durchzulesen, die hier noch herumliegen, und endlich alle Rezensionen zu schreiben, die ich schon sehr lange habe liegen lassen. Das Gute ist: Auf euch warten noch eine Menge interessanter Medien aller Art hier auf dem Blog!

2. Am laufenden Band werden Serien verlängert oder abgesetzt, Filme angekündigt oder eingestampft. Die Empörung oder Begeisterung, die das stets so mit sich bringt, lässt mich meistens kalt - entweder nervt mich eine Absetzung, oder sie nervt mich nicht, aber ich werde generell eher weniger gehyped oder geärgert. Im Grunde kann man gegen solche Entscheidungen ohnehin nicht viel machen.

3. Kino ist ohne Frage noch immer der Ort für Filme schlechthin, doch welche Art von Film schaut ihr euch lieber daheim vor dem Fernseher (oder Laptop oder sonst was) an?
Generell haben wir da keine bestimmte Vorliebe. Da im einzigen Kino in der nächstgelegenen Stadt viele Filme recht schnell abgesetzt werden, schauen wir meist auf dem Sofa, was wir im Kino verpasst haben - quer durch alle Genres hinweg.

4. Der extrem hohe Splatteranteil in seinen Filmen hätte mich beinahe dazu verleitet, Quentin Tarantino niemals eine Chance zu geben, denn ich mag so viel Blut und Gore eigentlich nicht sonderlich. Aber dann wurde ich durch Zufall mit "Pulp Fiction" bekannt gemacht und seitdem werfe ich immer wieder einen Blick in diese entsprechende Richtung - dabei gefallen mir allerdings längst nicht alle seiner Filme. "Inglorious Basterds" beispielsweise fand ich so langweilig, dass ich irgendwann zwischendrin eingeschlafen bin ...

5. Es muss nicht immer ein AAA-Game sein, um mich begeistern zu können, wie man sehr schön an "GRIS" oder "Oxygen Not Included" sieht, schließlich sind beides herausragende Indie-Games von unabhängigen Studios. Beide Spiele sind total unterschiedlich, aber für mich absolute Paradebeispiele für meine These, dass die interessantesten neuen Ideen nicht mehr von den großen Prestigestudios zu erwarten sind.

6. Fragt man mich im Freundes- und Bekanntenkreis nach Empfehlungen, geht es meistens um Computerspiele - da kenne ich mich aber auch deutlich besser aus als die meisten. Ich freue mich aber auch immer sehr, wenn meine Empfehlungen den Fragenden ein Spiel nahe bringen, das ihnen dann auch wirklich Spaß macht.

7. Zuletzt habe ich die erste Staffel "Deutschland 83" beendet und die zweite Staffel "Deutschland 86" begonnen und das war interessant, weil zwischen beiden Staffeln drei Jahre in der Welt der dargestellten Figuren vergangen sind und sich alle weiterentwickelt haben, manche sogar sehr überraschend. Mein Liebling ist aber nach wie vor Martin Rauch, der Antiheld der Geschichte - immerhin muss er sich mit einer Menge sehr widriger Umstände herumschlagen, die ihm nicht selten durch seine Umgebung und die Menschen darin zusätzlich aufgedrängt werden. Bislang ist der Einstieg in den neuen Storybogen interessant geraten, und die historischen Details fand ich ziemlich spannend - hoffentlich bleibt es so!

Über Gloria H. Manderfeld

1 Eure Meinung zu den Nerd-Gedanken:

  1. von Tarantino kannte ich bisher nur Kill Bill 1 und 2 - und die liebe ich. Den Rest kenne ich nicht.

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