Media Monday

Media Monday #392


Und schon ist auch der allerletzte Tag des Jahres 2018 herangenaht und mit ihm gleichzeitig auch wieder ein Media Monday des Medienjournals. An dieser Stelle wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe, dass ihr heute Abend eine tolle Silvesterfeier ganz nach eigenem Geschmack erlebt. Wir lesen uns wieder in 2019!

1. Nachdem 2018 nun wirklich und wahrhaftig so gut wie gelaufen ist, schaue ich mit meinem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Eigentlich war viel anderes geplant, und ich habe von meinen Plänen eigentlich so gut wie nichts umsetzen können - andererseits habe ich den Sprung zum Printjournalismus als Freelancer für die GameStar geschafft und darf auf eine Menge spaßiger Spieletests und ganze zwei Sonderhefte zurückblicken, an denen ich einen maßgeblichen Anteil hatte. Aber was wäre denn das Leben, wenn man es einfach planen könnte? Ich bin gespannt, was 2019 wartet und wie viele der Pläne für dieses Jahr mir gelingen werden! Meinen Rückblick in Zahlen auf das Blog- und YouTube-Jahr 2018 lest ihr übrigens hier.

2. Ab morgen – also dem kommenden Jahr – benutze ich auch endlich das neue Headset, das hier seit einigen Wochen herumliegt und bei dem ich einfach immer vergesse, es gegen mein Altes auszutauschen bzw. zu faul bin, mich wieder auf die Einstellungs- und Frickelorgie einzulassen, die bei Mikrofonerkennung und so weiter unweigerlich folgen wird. Bei sowas bin ich immer heillos bequem, ich gebe es ja zu - oder eben ein klein bisschen technophob. Never change a running system!

3. Mein persönliches Film-Highlight war ehrlich gesagt nicht wirklich zu bestimmen. Ich habe einige Filme gesehen, die mir sehr viel Spaß gemacht haben, aber es war keiner dabei, bei dem ich mit einem "BOAH das war geil!" Gefühl aus dem Kino rausgegangen oder den Fernseher ausgeschaltet hätte. Vielleicht bin ich inzwischen auch einfach zu verwöhnt oder zu anspruchsvoll geworden, weil ich seit Jahren Filme und Bücher rezensiere und damit auf Plotlöcher, seltsame Entwicklungen, miese Darstellung und ähnliche Punkte mehr achte als früher, wer weiß.

4. "Been there, done that": Eigentlich hatte ich mir für das Jahr ja vorgenommen, mehr zu schreiben - wobei ich das ja durchaus geschafft habe, nur eben nicht genau das, was ich mir vorgenommen hatte. Tja, so kann's gehen. Für das kommende Jahr gilt dieser Vorsatz natürlich wieder, und ich hoffe, ich bekomme dann auch mehr geschafft.

5. Gute Vorsätze sind das eine, aber Vorsätze in Bezug auf Film- und allgemein Medien-Konsum habe ich keine. Geguckt und konsumiert wird, was gefällt und worauf ich nach Klappentext oder Beschreibung Lust entwickle. Bisher bin ich damit recht gut gefahren und hoffe, dass es auch weiterhin der Fall sein wird. Bestes Beispiel ist der neue Aquaman-Film. Ich kannte den Helden nicht wirklich, fand aber die Unterwasserwelten aus dem Trailer wirklich toll - und bekam einen entspannten Popcorn-Kinoabend. Was will man mehr?

6. Bevor das Jahr Schlag Mitternacht endet, werde ich definitiv noch mit meiner besseren Hälfte einen Berg Raclette-Zeug futtern und mich dann vermutlich in Richtung Sofa kugeln. Silvester wird bei uns immer sehr gemütlich und entspannt begangen, nicht zuletzt wegen der Katzen - die fürchten sich bei der Böllerei immer zu Tode, deswegen bleiben wir zuhause und beruhigen die Tiere, so gut es geht. Ich schaue mir ja gerne mal ein Feuerwerk an, aber für Haustiere ist sowas in der Regel wenig erfreulich ...

7. Zuletzt habe ich die Miniserie "Bodyguard" gesehen und das war toll, weil mich der Plot noch richtig überraschen konnte, sehr gute Schauspieler zu sehen waren und es wieder einmal gezeigt hat, dass man auch mit einer Gegenwartsgeschichte eine hervorragende Inszenierung leisten kann. Diese Gemeinschaftsproduktion zwischen BBC und Netflix lässt mich wünschen, dass auch die deutsche Filmwirtschaft solche herausragenden Produktionen hinbekommt, aber wie das so immer mit Wünschen ist - nicht alle werden erfüllt ...

Über Nerd-Gedanken

Nerd-Frau Ende 30 und Kreative aus Leidenschaft, die permanent unter Ideen-Überdruck leidet. Schreiben, zeichnen und neue Welten entwerfen sind meine Hauptbeschäftigung. Man findet man mich im Netz überall dort, wo interessantes Rollenspiel und faszinierende Menschen locken.

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