Media Monday

Media Monday #394


Die Woche startet wie immer mit dem Media Monday des Medienjournals, bei dem es nicht mehr lange bis zur 400. Folge dauert. Ich bin gespannt, ob Wulf da irgendwas besonderes geplant hat! Bis dahin lest ihr meine Ergänzungen zum Lückentext in fett und kursiv markiert. Viel Spaß!

1. Doku- oder Reality-Shows bei Streamingdiensten habe ich bisher vor allem aus der historischen Ecke angeschaut. Gerade die BBC-Dokumentationen auf Netflix finde ich sehr interessant, da sie sich bei vielen geschichtlichen Themen an neuesten Forschungsergebnisse halten (und da sind uns die Engländer leider nach wie vor um einiges voraus!).
Und bei Dokumentationen über das 3. Reich sind diese Dokus noch eine Stufe härter und schonungsloser als alles, was man im deutschen Fernsehen findet. Nachteil ist allerdings, dass diese nur englischsprachigen Zuschauern wirklich was bringen.

2. Ein Wochenende ist meist viel zu kurz, doch immerhin habe ich es in den letzten zwei Tagen geschafft, ein paar Folgen Let's Play-Videos aufzunehmen und das wirklich eindrucksvolle Game "Bury me, my Love" anzuspielen, bei dem man eine Syrerin auf der Flucht nach Deutschland begleitet. Dieses Spiel wurde ursprünglich von arte mitfinanziert und basiert auf realen Fluchterlebnissen, die Journalistin Lucie Soullier für Le Monde zusammengetragen hat.

3. Ich glaube, meine persönliche Film- und/oder Bücher-Sammlung dürfte bei meinem Ableben, das hoffentlich erst in weiter Zukunft geschieht, ein halbes Museum füllen. Oder eine Bibliothek, wenn man es genau nehmen will ...

4. Dass es auf Netflix nur eine Staffel "Supergirl" gibt, war eine ziemliche Enttäuschung, denn ich hätte nach dem fiesen Cliffhanger am Ende der ersten Staffel gerne sofort weitergeschaut, um zu wissen, was da nun passiert und welche neue Herausforderung auf Supergirl wartet. Mal abgesehen davon hätte ich mich auch gefreut, wäre "Westworld" wieder bei Netflix, was ursprünglich einer meiner Gründe war, das überhaupt anzuschaffen ...

5. Den Begriff "Trash-TV" umfasst für mich Shows wie den "Bachelor", "Adam sucht Eva", "Love Island," "Dschungelcamp" und Konsorten - alles, das trotz trashigem Anstrich noch halbwegs amüsant anzuschauen. Nicht zu verwechseln mit den Shows, die man normalerweise nachmittags auf Privatsendern zuhauf anschauen kann, wenn man es will, und deren gescriptete angeblich 'lebensnahe' Ereignisse nun wirklich nicht zu ertragen sind.

6. Leonardo DiCaprio wird von Rolle zu Rolle immer besser, schließlich gewinnt er mit persönlicher auch schauspielerische Reife, ohne seinen Esprit zu verlieren - gerade zwischen "Titanic" und "Wolf of Wall Street" liegen echte Welten. Und ja, gerade letzterer lohnt sich wirklich immer wieder zu schauen, alleine schon wegen DiCaprio, aber sicher nicht nur wegen ihm. Tolle Story, toller Film!

7. Zuletzt habe ich die zweite Staffel "The Last Kingdom" gesehen und das war sehr unterhaltsam, weil es den Autoren gelingt, Uthred zwar Erfolge erringen zu lassen, dieser aber trotzdem immer vor neuen Herausforderungen steht und diese nicht immer bestehen kann. So wird er zu einem nachvollziehbarem, interessanten Helden, der zudem von spannenden anderen Personen umgeben ist, die seine Geschichte richtig abrunden. Definitiv lohnenswerte Story!

Über Nerd-Gedanken

Nerd-Frau Ende 30 und Kreative aus Leidenschaft, die permanent unter Ideen-Überdruck leidet. Schreiben, zeichnen und neue Welten entwerfen sind meine Hauptbeschäftigung. Man findet man mich im Netz überall dort, wo interessantes Rollenspiel und faszinierende Menschen locken.

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2 Eure Meinung zu den Nerd-Gedanken:

  1. Leo DiCaprio war ja auch in ganz jungen Jahren schon ziemlich gut. Man denke nur an "Gilbert Grape" oder "The Basketball Diaries". Da ist es fast verwunderlich, dass er sogar noch besser wurde.

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    1. Der ist schon ein echtes Ausnahmetalent :) wobei sich bei mir eher seine Darstellung aus Titanic eingeprägt hat als Gilbert Grape, keine Ahnung wieso ...

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